Gerade nach dem kurzen, aber fast durchgängig schönen Sommer in diesem Jahr, trauern mit dem plötzlichen Herbsteinbruch viele Menschen den heißen Sonnentagen und milden Sommernächten nach. Doch kühle Temperaturen und dunkle Regentage wecken in begeisterten Wintersportlern die Vorfreude auf Skifahren, Snowboarden, Rodeln und andere Möglichkeiten, sich im Schnee auszutoben. Dabei lassen sich einige Sportarten bequem im Heimatort ausüben.
Selbst in flacheren Gegenden gibt es meist einen kleinen Hügel in der Nähe, der sich zum Schlittenfahren anbietet oder einen Badesee, dessen Eisfläche man im Winter zum Schlittschuhlaufen nutzen kann.

Vom Schlittenhügel zur Talabfahrt
Allerdings reicht selbst der schönste Rodelberg fortgeschrittenen Skifahrern irgendwann nicht mehr aus und somit werden größere Skigebiete zur interessanten Option für kurze Ausflüge oder einen längeren Urlaubsaufenthalt. An dieser Stelle denkt jeder sofort an die Alpen in Österreich oder der Schweiz, doch gerade für Anfänger und Familien lohnt sich ein Blick auf die Skigebiete in Deutschlands Mittelgebirgen. Diese kommen zwar von der Pistenanzahl und -länge nicht ganz an die Angebote in Österreich, Schweiz und Norditalien heran, dafür sind sie aber oft weniger überfüllt und die Preise für Skipass, Verleih und Unterkunft sind deutlich niedriger. Davon kann man sich bei Snowtrex überzeugen, wo man neben einem guten Überblick über Deutschlands Wintersportorte auch eine genaue Beschreibung der Angebote und Möglichkeiten in den einzelnen Ortschaften der großen Skigebiete finden kann.

Wintersport in Deutschland
Die Gebiete im Süden bieten im Vergleich zum Rest Deutschlands eine höhere Schneesicherheit und anspruchsvollere Abfahrten. Auf dem Feldberg im Schwarzwald, dem höchsten Punkt aller deutschen Mittelgebirge, findet man in der Zeit vor Weihnachten und ab Mitte Februar noch gut präparierte, nicht zu überfüllte Pisten und eine große Anzahl an kompetenten Ski- und Snowboardlehrern. Da sich die touristischen Angebote und damit auch der Ruf des Feldbergs in den letzten Jahren beständig verbessert haben, kann es hier in der Hauptsaison jedoch mitunter etwas enger werden.
Auch der Bayerische Wald hat östlich von Regensburg und Passau durch seine hohe Schneesicherheit Wintersportmöglichkeiten für jeden Geschmack zu bieten. Der vordere (westliche) Teil ist vor allem für Langläufer interessant und mit seinen insgesamt knapp 2000 km gespurten Loipen das größte Langlaufgebiet in Deutschland. Der hintere, also östliche, Bayerische Wald mit seinem höchsten Punkt, dem Großen Arber, bietet sich hingegen eher für Ski- und Snowboardabfahrten, aber auch sogenannte Backcountry-Touren abseits der präparierten Pisten an.
Doch auch Orte wie Oberwiesenthal im Erzgebirge, Oberhof im Thüringer Wald oder Willingen im Sauerland müssen sich nicht verstecken, denn sie bieten besonders für Familien mit kleineren Kindern und Wintersporteinsteiger ebenfalls erstklassige Bedingungen.
Foto: Bärbel Jobst / pixelio.de

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