Nicko-Cruises-Geschäftsführer Guido Laukamp sieht das Flusskreuzfahrtgeschäft trotz aktuell schwächerer Nachfrage weiterhin stabil. Starke Frühbuchungen aus Herbst und Winter hätten das Fundament für 2027 gelegt. Der Veranstalter plant für die Saison 22 Schiffe auf 33 Gewässern und 81 Routen – darunter mehrere neue Destinationen.

Flussgeschäft bleibt Kern – trotz Rückschlägen auf See
Das Hochseeschiff Vasco da Gama soll am 2. Jul wieder in Dienst gehen. Vier Reisen mussten zuvor wegen notwendiger Reparaturen am dieselelektrischen Antrieb abgesagt werden – ein „Schlag ins Kontor“, wie Laukamp einräumt.

Auf den klassischen Volumenstrecken Donau, Rhein und Nebenflüsse verzeichnet Nicko Cruises weiterhin gute Nachfrage. Auch das neue Donauschiff Bellejour wird laut Unternehmen gut angenommen.

Mit Nickoschiffen auf fast allen Meeren zu hause,

Neue Ziele und Programme 2027

Nicko Cruises erweitert sein Portfolio deutlich:

  • China kehrt ins Programm zurück – 2027 mit der Victoria Sabrina.
  • Gironde (Frankreich) wird nach dem Guadalquivir als weiteres südeuropäisches Ziel aufgenommen.
  • Douro erhält ein neues Verlängerungsprogramm an der Algarve.
  • Kroatien: Die Liberty verstärkt die Flotte.
  • Rhein/Mosel/Saar: Neue Route mit der Nicko Spirit.
  • Nil, Nassersee, Mekong, Mississippi bleiben im Fernstreckenportfolio.

Insgesamt deckt Nicko Cruises 2027 vier Kontinente ab: Europa, Afrika, Asien und Amerika.

Kosten steigen – Preise nur moderat
Trotz steigender Kosten durch Personal, Umweltauflagen und Destinationen plant Nicko Cruises moderate Preiserhöhungen von 3–5 Prozent pro Jahr. Der Treibstoffzuschlag bleibt vorerst bestehen.

Auch Gourmets kommen auf den Nicko schiffen auf ihren Genuss.

Strategische Ausrichtung: „Slow Cruising“

Das Leitmotiv bleibt laut Laukamp unverändert:

  • kleine Schiffe
  • lange Liegezeiten
  • ungewöhnliche Routen
  • mehr Zeit an Land

Damit setzt Nicko Cruises weiterhin auf ein entschleunigtes, erlebnisorientiertes Produkt.

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