Die weltweiten politischen Entscheidungen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schränken das öffentliche Leben und das Reisen stark ein – mit entsprechenden wirtschaftlichen Folgen auch für die Reisewirtschaft.
Interview mit dem Präsidenten des DRV Norbert Fiebig:
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Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland rät das Auswärtige Amt heute nochmals gewarnt. Reisende müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens weltweit rechnen. Mittlerweile ist fast jedes Land der Erde betroffen. Nach TUI, vielen Reiseveranstaltern, den meisten Kreuzfahrtanbietern und Fluggesellschaften hat heute auch Flixbus seinen Betrieb vorläufig eingestellt. Nur die deutsche Bahn fährt weiter, allerdings mit einem verkleinerten Fahrplan
Konzertierte Rückholaktion für Deutsche
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Die Ausbreitung des Corona-Virus und die damit einhergehenden Beschränkungen des Reiseverkehrs haben verheerende Folgen für alle Akteure des Tourismus. Dabei ist die Kinder- und Jugendreiseszene besonders stark betroffen, denn in diesem preissensiblen Bereich, mit ihren vielen gemeinnützigen und gewerblichen Organisationen, ist die Finanzdecke ohnehin grundsätzlich dünn. Die aktuellen Entwicklungen sind für Reise- und Schulfahrtenveranstalter, für die Unterkünfte und Programmanbieter, die sich mit ihrem Angebot an Kinder und Jugendliche richten, schlichtweg existenzbedrohend.
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Die Lage hat sich zugespitzt, es herrscht Stillstand im Tourismus. Easybooking hält seine Echtzeit-Daten zum Buchungsverhalten mit 383% mehr Stornierungen und 52% weniger Buchungen im Vorjahresvergleich weiterhin tagesaktuell. Ergänzt wird die Analyse um Informationen zum bereits bestehenden und bis Ende April erwarteten Umsatzverlust für die heimischen Unterkunftsbetriebe. Aktuell beläuft sich der geschätzte Schaden bezogen auf die ausbleibenden Buchungen und eingegangenen Stornierungen auf 40,6 Millionen Euro für Tirol. Bis Ende April ist mit einem voraussichtlichen Schaden in der Höhe von 160 Millionen Euro zu rechnen.
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Branchenpräsident Frenzel: Am stärksten betroffene Branche braucht hundertprozentige Haftungsgarantie und direkte Beihilfen
Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) begrüßt das heute beschlossene fiskalische Maßnahmenpaket der Bundesregierung als wichtigen Schritt zur Linderung der wirtschaftlichen Folgen der Coronaviruskrise.
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Im Fokus: Coronavirus und die Auswirkungen für den Reisevertrieb
Der Gesprächsbedarf in der Branche ist groß. Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Reiseverband (DRV) das Programm seines Reisebürotages aktualisiert: Unter dem Motto „Lasst uns reden!“ rücken das Thema Coronavirus und die Auswirkungen auf die Reisewirtschaft jetzt in den Fokus.
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