Wirtschaftsministerium unterstützt Besucher-und Erlebniszentrum Hohe Geba. Höhn: Potential für neuen touristischen Leuchtturm. Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn hat heute die Unterstützung seines Hauses für die Einrichtung eines Besucher- und Erlebniszentrums auf der Hohen Geba (Rhön) unterstrichen. „Unsere Zusage steht:Seitens des Landes werden wir ein solches Tourismusprojekt positiv begleiten“, sagte Höhn heute in Erfurt.
Dies schließt eine finanzielle Förderung aus Tourismusmitteln des Wirtschaftsministeriums ein. „Der Standort hat das Potential, ein neuer touristischer Leuchtturm ähnlich dem Baumkronenpfad im Hainich zu werden“, so Höhn.Zunächst müssen nun ein touristisches Konzept und ein Betreiberkonzept vorgelegt und ein regionaler Konsens über ein solches Projekt hergestellt
werden. Zudem müsse das Land klären, ob das Projekt der Europäischen Kommission zur beihuilferechtlichen Prüfung vorgelegt werden muss.

Futuristisch: das geplante Besucher-und Erlebniszentrum Hohe Geba


Die Hohe Geba ist ein rund 750 Meter hoher Berg im westlichen Landkreis Schmalkalden-Meiningen (zwischen Meiningen und Kaltennordheim gelegen),dessen Plateau zu DDR-Zeiten von der Sowjetarmee genutzt und daher bisher touristisch nicht erschlossen wurde. Der Gebaberg bietet eine urwüchsige, unberührte Natur, eine abwechslungsreiche Wetterlage und einen weiten Rundblick über Rhön und Thüringer Wald bis hin zum Coburger Land.
„Wichtig ist es, für diesen Standort ein klares touristisches Profil zu entwickeln,damit daraus ein echter Besuchermagnet für die Region werden kann“, sagte der Wirtschaftsminister. Nach mehreren Gesprächen mit Schmalkalden-Meiningens Landrat Peter Heimrich sei er zuversichtlich, dass sich der Landkreis hier auf einem guten Weg befindet.

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