Gault Millau kürt die besten Könner ihres Fach. Franz Höckner, der charmante Barchef im Hotel Adlon Kempinski, ist Barkeeper des Jahres 2012
Nicht nur die Gäste lieben ihn, sondern auch der renommierte Restaurantführer Gault Millau hat das Talent und den einzigartigen Charme des Österreichers Franz Höckner erkannt. Anlässlich der Präsentation des Gault Millau Deutschland 2012 am gestrigen Abend in München wurde er zum Barkeeper des Jahres 2012 gekürt.
„Franzl“, wie Höckner liebevoll von seinen Stammgästen genannt wird, ist seit nunmehr zehn Jahren die gute Seele der Lobby-Bar im Hotel Adlon Kempinski Berlin. Als Gastgeber ‚par excellence’ erobert er die Herzen seiner internationalen Klientel nicht nur mit seinem unaufdringlichen und perfekten Service, sondern vor allem mit einer guten Portion österreichischen Schmähs. Selbst die kleinen Gäste kommen dabei nicht zu kurz, überrascht der Barchef sie doch gern mit einer Zaubershow. Die Kunst der Magie ist sein liebstes Hobby. Sein fachliches Repertoire umfasst neben klassischen Cocktails und Longdrinks auch exquisite Spezialitäten. Dazu gehört zum Beispiel der berühmte „Adlon Kaiser Cup“, ein prickelnder Cocktail aus frischen Früchten der Saison, Gin, Granatapfel und Champagner oder seine alkoholfreien, ebenso unvergesslich köstlichen Mixturen, wie „Richard Löwenherz“ oder „Celisima“. Dabei gilt das oberste Gebot des passionierten Franz Höckner’s: „Ein perfekt zubereiteter Cocktail kommt erst dann zur vollen Geltung, wenn er liebenswürdig und charmant serviert wird.“ Und natürlich hat man als Barchef immer auch ein offenes Ohr für manche kleinen oder großen Sorgen der Gäste – „das aber ganz diskret“.
Der 39-jährige, dessen Heimatstadt Salzburg ist, begann seine Laufbahn 1991 als Commis im Club Méditerranée in Agadir, Marokko, und ging 1992 als Bartender in die „Rainers Bar” am Wörthersee, Österreich.
Ein Jahr später stieg er zum Chef de Rang im „Top 180“ in Düsseldorf auf, bevor er 1994 zur „Max Fish“-Bar nach Kopenhagen, Dänemark, wechselte. 1995 zog es Höckner nach Deutschland, wo er als Barchef im Berliner “Annabelles” anfing. In der Hauptstadt lockte ihn anschließend das Grand Hotel „Esplanade“. In der dort angesiedelten „Harry’s New York Bar“ verfeinerte er drei Jahre als Assistent Bar Manager seine Mixkunst, bevor er 2001 die Regie der Lobby Bar im berühmten Hotel Adlon Kempinski am Brandenburger Tor übernahm.

