Es hatte schon einen Hauch von „ unwohlsein“: in einem bekannten Berliner italienischem Restaurant trafen wir im Rahmen eines Pressegespräches einen ehemals führenden Mafia-Verbrecher und jetzigen Kronzeugen der Justiz. Neben ihm saß einer der bekanntesten Mafiajäger -ein Staatsanwalt und ein Journalist der über die Mafia ein Buch geschrieben hat
Neben den rund 20 Journalisten aller bekannten Zeitungen, Magazine und Nachrichten-agenturen aber auch einige bewaffnete Berliner Kripobeamte als Personenschützer und eine Gruppe italienischer Leibwächter – und wahrscheinlich auch Beobachter der Mafia ! Zu seinem eigenen Schutz trug der Kronzeuge Di Bella während des Gespräches eine weiße Gesichtsmaske damit er nicht fotografiert und erkannt werden konnte.
„Ich habe beschlossen, alles zu sagen und euch in dieses Inferno mitzunehmen.“ sagt Giuseppe Di Bella, Kronzeuge, Ex-Mitglied der `Ndrangheta.
Mord, Kokain, Entführung, Korruption und Gianni Versace sind seine Themen.

In einem kurzen Einzelgespräch mit unserem Chefredakteur Joachim Fischer, nach dem offiziellen Pressegespräch bestätigte Guiseppe Di Bella, dass nicht nur Europa vom Mafia -Geschwür befallen ist, sondern mittlerweile die gesamte Welt, aufgeteilt auf die verschiedenen „Mafia-Familien „. Auch sei der Tourismus weltweit von den diversen Mafiaorganisationen unterwandert und aufgeteilt . „Wo meinen Sie kann man ungehindert Gelder versenden, Menschen reisen lassen und investieren und das in enger Verbindung mit staatlichen Stellen und Airlines? Aber das ist auch ein Thema für ein eigenes Buch, das aber nicht von mir kommen kann, denn ich war nur in Italien „tätig“ und habe davon gehört. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft aber sage ich nur über Dinge aus, die ich selbst erlebt habe und bezeugen kann.“
Die Mafia ist ein schnell wachsendes Krebsgeschwür im gesunden Gewebe der Gesellschaft und das nicht nur im Süden Italiens. Längst ist Mailand die Hauptstadt der kalabrischen „Ndrangheta“ und breitet sich von dort auch nach Deutschland, Österreich und die Schweiz aus. Mittlerweile ist die „Ndranggheta“ auch weltweit tätig.
Giuseppe Di Bella
Giuseppe “Pippo” Di Bella ist ein Kronzeuge der italienischen Justiz und ehemaliges Mitglied der ’Ndrangheta. Für „Metastasen“ hat er Gianluigi Nuzzi monatelang alles über sein Leben in der Mafia erzählt.
Di Bella kam 1951 in Caronia, in der Provinz Messina, zur Welt. Später zog er mit seiner Familie nach Norditalien, in die lombardische Provinz Lecco. Ein Vierteljahrhundert lang war er die rechte Hand von Franco Coco Trovato, einem der wichtigsten Mafiabosse Italiens.
Vor 10 Jahren entschloss sich Di Bella mit der Justiz zusammen zu arbeiten und ist seitdem einer der ganz wenigen Kronzeugen der je gegen die ’Ndrangheta ausgesagt hat. Die wichtigsten Aussagen machte Di Bella zwischen 2002 und 2005, als er nach der Verhaftung von Franco Coco Trovato die kriminelle Struktur und die Entwicklung der ‚Familie Trovato‘“ aufdeckte und hunderte Mafiosi ins Gefängnis brachte.
Im Buch beschreibt Di Bella wie es der ’Ndrangheta gelungen ist sich in der Wirtschaft und Politik Norditaliens zu verwurzeln. Er gibt erschreckende Einblicke in Entführungen, Morde, Erpressung, Waffen- und Drogenhandel.
Di Bella war 10 Jahre lang im Zeugenschutzprogramm der italienischen Justiz. Als seine Frau 2009 an Krebs starb und er durch die strengen Sicherheitsauflagen nicht einmal an ihrer Beerdigung teilnehmen durfte, entschied er, nach Ablauf der regulären Zeit nicht um weiteren Zeugenschutz anzusuchen.
Heute lebt Di Bella an einem unbekannten Ort in der Lombardei in verarmten Verhältnissen. Seine Einraumwohnung teilt er mit seinem elfjährigen Sohn.
Das Buch entstand, weil er seiner Frau am Totenbett versprochen hatte alles zu erzählen.
Aus dem Kapitel über Deutschland, Österreich und die Schweiz:
Nicht nur in Norditalien ist die ‘Ndrangheta mittlerweile angekommen, sondern auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Frankreich und in den Benelux-Staaten. Die italienische Mafia fühlt sich im deutschsprachigen Raum wohl, denn hier kann sie fast unbehelligt ihren Geschäften nachgehen. Deshalb haben die meisten großen Clans aus
Kalabrien Dependancen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Deutsche Fahnder konnten im vergangenen Winter bei einer Abhöraktion miterleben wie in Baden-Württemberg im Hinterzimmer einer italienischen Bar eine Mafia-Taufe durchgeführt wurde. Doch den zuständigen Amtsrichter beeindruckte dies offenbar nicht,denn zum Ärger der Ermittler war er nicht bereit die Lauschaktion weiter zu genehmigen.
„Der Richter wertete den Persönlichkeitsschutz der Verdächtigten höher als die Notwendigkeit der Strafverfolgung oder der Verhinderung künftiger Verbrechen. Er verpasste die Chance, endlich einmal herauszufinden, wie die ‘Ndrangheta in Deutschland operiert, wie sie organisiert ist und welche Delikte sie begeht. So ist das in Deutschland im 21. Jahr- hundert. Willkommen im Gangsterparadies.“ Die deutschen und österreichischen Behörden hüten sich geradezu davor, gegen die italienische Mafia zu ermitteln. Und die Mafiosi hüten sich davor negativ aufzufallen. Sie präsentieren sich als unbescholtene Geschäftsleute und als loyale Mitarbeiter. Ihr Hauptaugenmerk liegt nicht auf der Erpressung von Schutzgeld, sondern darin, das Geld aus dem Drogen- und Waffenhandel, aus Erpressung, Entführung und Mord sauber zu waschen.
Dennoch müssen viele der in Österreich, Deutschland und der Schweiz lebenden, aufrechten Italiener ebenso wie in ihrer Heimat Schutzgeld bezahlen oder den Mafiosi bestimmte Gefallen tun. Wer gegenüber der Polizei aussagt, wird auch hierzulande von der ‘Ndrangheta verfolgt und bestraft.
Deutschland wird beim Import von Rauschgift aus den Anbauländern als Transitland und als Operationsbasis genützt. Ebenso werden die Gewinne – man spricht von einem Jahresumsatz von 44 Milliarden Euro – in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewaschen.
Die ‘Ndrangheta investiert an der Schweizer Börse und in angesehene deutsche und österreichische Firmen. Sie teilt mittlerweile auch den deutschsprachigen Raum in „Locali“, das sind Herrschafts- und Operationsgebiete der Mafia, ein.
Nach Erkenntnissen der Schweizer Behörden, sucht die ‘Ndrangheta gezielt die Zusammenarbeit mit Spezialisten aus dem Finanz- und Bankwesen, um ihre Präsenz in der Schweiz zu stärken.
Österreich hingegen fungiert vor allem als Drehscheibe für Kfz-Verschiebung, illegalen Wertpapierhandel und für die Beschaffung von Schusswaffen. Nach einem Bericht von Staatsanwalt Nicola Gratteri fuhr beispielsweise der Clan der Lo Giudice aus Reggio Calabria regelmäßig nach Österreich, um Kriegsgewehre des Typs AK 47 – Kalaschnikow
– zu beschaffen. Wegen seines strikten Bankgeheimnisses ist Österreich außerdem besonders geeignet für illegale Finanztransfers und Geldwäsche.
Aus dem Kapitel „Illegaler freier Markt – Erpressung, Diebstahl, Kokain“
Von Giuseppe Di Bella:
„Abgesehen von den kleineren Dingern nebenbei war meine Hauptaufgabe immer das Eintreiben von Schulden. Die andern Sachen machte ich, um mein Gehalt aufzubessern – und auch zum Spaß, um etwas Schwung in mein Leben zu bringen, das ansonsten dem eines Angestellten glich. Der Ablauf war immer der gleiche: Einer vom Clan ruft dich an und schickt dich los, um Schulden einzutreiben, normalerweise so um die 20 oder 30 Millionen Lire. Selten mehr als 100. Das ist der Alltag.
(…)
„Ein ganz anderer Wind weht, wenn von ganz oben der Befehl kommt, das Opfer mit Wucherzinsen in den Ruin zu treiben, um an seinen Besitz zu kommen. In diesem Fall musst du ‚richtig Geld‘ verlangen. Aus hundert Millionen zum Beispiel werden schlagartig sechshundert, und dann immer mehr und mehr, bis einer absolut nicht mehr zahlen kann, sodass er alles hergeben muss. Dann bringst du ihn mit ein paar unsanften Methoden dazu, die Verkaufsurkunde zu unterschreiben. Ein Anwalt für Handelsrecht, der für den Clan arbeitet, kümmert sich um die Unterlagen, sodass alles schwarz auf weiß besiegelt ist.“
(…)
„Ein Wirtschaftsprüfer aus Valmadrera, der als Verwalter von etwa zehn Hauseigentümer-gemeinschaften tätig war – ein Drittel der Immobilien gehörten ihm –, hatte einen Fehler gemacht. Vielleicht hatte er sich geweigert, ein paar der Immobilien zu verkaufen. Da der Befehl von Coco Trovato höchstpersönlich kam, habe ich gar nicht erst nachgefragt. Ich wusste, dass man ihn einschüchtern musste, damit er einen Stapel vorbereiteter Dokumente unterschrieb. Also fangen Franco, der Cousin vom Boss, und ich ihn um Mitternacht ab – vor seinem Haus, wo er normalerweise sein Auto parkt. Als er kommt, bitten wir ihn, in unseren Wagen zu steigen. Er leistet keinen Widerstand. Offensichtlich denkt er, es handle sich um einen Raubüberfall. Wir beruhigen ihn und bringen ihn nach Lecco, auf die Eisenbahnbrücke, die über den Fluss Adda führt Als wir ankommen, verpassen wir ihm zwei Faustschläge ins Gesicht, binden ihm ein etwa 20 Meter langes Seil um die Füße und lassen ihn über das Geländer langsam ins Wasser hinunter, mehrere Male auf und ab, in regelmäßigen Abständen. Im Mondlicht können wir ihn ziemlich gut sehen.
Wir lassen seinen Kopf ungefähr eine Minute unter Wasser, dann ziehen wir ihn herauf, damit er drei Minuten lang atmen kann. Das machen wir etwa zehn Mal, bis er endlich aufgibt. Er schreit und schreit immer lauter. Als er unsere Bedingungen akzeptiert, ist seine Stimme so hoch wie die einer Frau. Er verspricht, alles zu tun, was wir von ihm verlangen. Wir wollen natürlich seine Immobilien.“
„Als wir ihn wieder heraufziehen, ist er vom Kopf bis zum Gürtel durchnässt – vom Wasser. Unterhalb des Gürtels aber von etwas anderem. Auf der Brücke gebe ich ihm einen Stift, und Franco legt ihm die Papiere vor. Er unterschreibt alles. Wir bringen ihn nach Hause zurück, als sei nichts gewesen. Später habe ich erfahren, dass er völlig abgebrannt war, er besaß ja keine einzige Immobilie mehr.“ „Er hatte keine Wahl. Hätte er den Vorschlag des Clans nicht akzeptiert, hätten wir ihn ertrinken lassen.
Wir hatten auch keine Wahl. Hätten wir ihn ohne Unterschriften gehen lassen, hätten wir bezahlt. Und nicht mit Geld.“
Aus dem Kapitel „Versace lebt?“
„Nachdem Versace im Sommer 1997 in Miami ermordet wurde“, erzählt Di Bella, „bekamen wir von der ’Ndrangheta den Auftrag, die Urne des Modeschöpfers zu stehlen. Wir erhielten 150 Millionen Lire als Anzahlung. Das Problem war nur, dass das Grab gesichert war: massive Ketten, Alarmanlage, Videoüberwachung und Wachposten. Aber in der Silvesternacht 1997 fuhren wir mit zwei Autos zum Friedhof. Wir waren zu fünft, alles Vertrauensmänner von Franco Coco Trovato. Ich war mit Agostino Rusconi unterwegs, der vor nichts und niemand Halt macht. Wenn jemand umgebracht werden muss, dann erledigt Agostino das, ohne mit der Wimper zu zucken. Im anderen Auto saßen Tonino Lo Cocco, der aus Corsico in der Mailänder Gegend kam, und zwei Brüder, die ich noch nie gesehen hatte. Lo Cocco hatte in einem Koffer Vorschlaghammer und Schlägel mitgebracht.“ (…)
„Dummerweise sah man die Hand vor Augen nicht“, erzählt Di Bella weiter. „Der Himmel war schwarz und voller Wolken. Und Agostino machte mit seinen Militärstiefeln einen Heidenlärm auf dem Kies. Ich sagte ihm, er solle leiser gehen, aber er wollte nicht hören, sondern meinte, ich solle mich zum Teufel scheren. Schließlich hatten wir keine Erfahrung mit so etwas. Wer geht schon auf einen Friedhof? Gewöhnlich waren wir nicht einmal bei der Beerdigung unserer eigenen Leute, damit die Antimafia- Leute uns nicht fotografierten. So eine Arbeit hatten wir noch nie gemacht.“ (…)
„Den Auftrag hatte ich ein paar Wochen vorher von Alpha [Codename eines Beteiligten, der unter Umständen Gegenstand neuer Ermittlungen wird, Anm. d. Autors] bekommen. Der Sohn dieses Mannes ist in der Modebranche, er selbst arbeitet für Franco. Offiziell ist er Geschäftsmann. Er kauft Wein, Lebensmittel und so weiter. In Wirklichkeit aber ist er der Geldverleiher der ’Ndrangheta-Familie. Er lebt zwischen Caslino d’Erba und Canzo in einer prachtvollen Villa. Er kennt sich aus. Er weiß, wie er seine Leute aussuchen muss. Wir kennen uns seit 20 Jahren.
Der Staatsanwaltschaft habe ich nie von ihm erzählt, weil ich Angst hatte: Er ist frei, mächtig und kennt viele Leute zwischen Mailand, Lecco und Como. Ich habe für ihn verschiedene kleinere Jobs erledigt, habe Geld eingetrieben bei Leuten, die Schulden bei ihm hatten und dann nicht zahlen konnten.“
„Eines Abends lässt er mich rufen. Ich suche ihn auf, und er sagt zu mir: ‚Willst du dir ein bisschen Geld verdienen?‘ – ‚Womit?‘ frage ich zurück. ‚Ich hätte da einen besonderen Auftrag zu erledigen. Jemand muss die Asche Versaces entwenden.‘ – ‚Und was soll ich damit anfangen?‘ Hätte Coco Trovato mir den Auftrag gegeben, hätte ich natürlich niemals nachgehakt, aber mit Alpha lagen die Dinge anders. Außerdem lassen mir – wie schon gesagt – Friedhöfe, Gräber und Schwarze Messen die Haare zu Berge stehen. Es gefällt mir nicht, wenn ich auf einem Friedhof die Asche von Toten stehlen soll. Diese Art von Arbeit ist nicht normal. Außerdem widerspricht sie meinem Glauben. Aber er bot mir eine Riesensumme an. Eine Milliarde alter Lire. Also ließ ich mir die Sache durch den Kopf gehen, dachte darüber nach, welche alten Bekannten mir eventuell helfen könnten. Aber so ganz klar war mir das Ganze nicht. ‚Was willst du denn mit der Asche?‘, fragte ich. ‚Red mal Klartext, in Ordnung? Wenn mir hinterher was zu Ohren kommt, was nicht in Ordnung ist, dann unterhalte ich mich noch mal mit dir.‘ Ich hatte mit ihm schon das ein oder andere Problem gehabt. Einmal hätte ich ihm fast das Fell gegerbt. Ich wollte nicht, dass er mir irgendeinen Mist erzählte.
Also senkte er die Stimme, setzte sich aufs Sofa und sagte zu mir: ‚Der Tod Versaces war inszeniert.Als man den Mord in Miami plante, hielt er sich in Wirklichkeit in Zürich auf und nicht in den USA.
Jetzt müssen wir die Asche verschwinden lassen, weil man sonst die DNS kontrollieren kann.‘ Ich weiß nicht, was zu jener Zeit passiert ist, aber jedenfalls hatten sie Angst, dass irgendwelche Kontrollen kommen könnten. Mir kam das alles höchst fantastisch vor, aber wenn sie mir solch ein Ding befahlen, musste etwas Wichtiges dahinterstecken.
Der Autor Gianluigi Nuzzi
wurde 1969 in Mailand geboren. Er ist Journalist und schreibt unter anderem für die italienische Tageszeitung „Libero“. Davor arbeitete Nuzzi für „Panorama“ und den „Corriere della Sera“. Sein letztes Buch „Vatikan AG“ war wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste zu finden; die Originalausgabe verkaufte sich in Italien mehr als 250.000 Mal und wurde in 14 Sprachen übersetzt. Gianluigi Nuzzi beschäftigt sich seit 1994 als investigativer Journalist mit allen wichtigen Justizfällen, die mit Verstrickungen der Politik und der Finanzwelt Italiens zu tun haben.
Nicola Gratteri
Nicola Gratteri wurde im Jahr 1958 in Gerace/Kalabrien geboren. Nachdem er in Catania Jura studiert hatte, wurde er Oberstaatsanwalt in Reggio di Calabria. Heute gilt er als einer der wichtigsten Mafia-Ermittler Italiens und vor allem auch als ’Ndrangheta-Experte.
Seit April 1989 lebt er unter Personenschutz. Nachdem Gratteri schon mehreren Mordanschlägen entgangen war, entdeckte die italienische Polizei am 21. Juni 2005 im kalabrischen Gioia Tauro ein Waffenarsenal, das für ein Attentat auf Gratteri angelegt worden war.
In Deutschland wurde er bekannt als Koordinator der Ermittlungen nach den ’Ndrangheta-Morden von Duisburg. Aktuell, im Juli 2011 brachte er den Mafia-Killer von Duisburg, Giovanni Strangio, lebenslänglich hinter Gitter.
Andreas Ulrich
Andreas Ulrich, geboren 1962, arbeitete neun Jahre als Polizeireporter in Hamburg, bevor er 1999 als Redakteur zum “Spiegel” ging. Dort ist er im Deutschland-Ressort zuständig für Kriminalität und Terrorismus. In Deutschland gilt er als Mafia- Experte und beschreibt in einem Extrakapitel, in dem Buch Metastasen, wie souverän und unbehelligt sich die ‘Ndrangheta seit Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewegt.
Das 280 Seiten Buch aus dem Ecowin Verlag im Format 15×21,5 ist mit Schutzumschlag und gebunden. Ecowin Verlag GmbH, Salzburg, info(a)ecowin.at

Unsere Bilder zeigen von links nach rechts: Gerlinde Freis ( Ecowin Verlag Salzburg), Guiseppe Di Bella ( Kronzeuge und Ex- Ndrangheta, irgendwo in Italien), Gianluigi Nuzzi ( Autor von Metastasen und des Bestsellers Vatikan AG, Italien), Nicola Gratteri ( taatsanwalt und Chef der Antimafia-Behörde von Reggio Calabria, der auch den 6fachen Mafiamord in Duisburg führend mit aufklärte. Der damalige Tatort war übrigens nicht nur eine Pizzaria sondern auch ein regionaler Treffpunkt der Ndrangheta). daneben die Dolmetscherin.

