2006 war die Welt anlässlich der Fußball WM der Männer in Deutschland zu Gast bei Freunden und bescherte dem Tourismusstandort einen Image-Gewinn. Ab dem 26. Juni 2011 geht es erneut in Deutschland rund: Die Deutschen sind erstmals Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft der Frauen. Der Tourismus- und der Sportausschuss ließen sich in einer gemeinsamen öffentlichen Expertenanhörung über den Stand der Vorbereitungen informieren. Mit dabei unter anderem Organisations-Chefin Steffi Jones, die 2011 auf eine Neuauflage des Wir-Gefühls begeisterter Fans hofft. Man wolle jedoch nicht die Kopie von 2006 sein, sondern eine eigene Geschichte und ein weibliches Ausrufezeichen setzen.
In neun Stadien werden Fußballerinnen aus aller Welt um den WM-Titel spielen. Die Tourismusausschuss-Vorsitzende Marlene Mortler ließ sich von der Begeisterung der geladenen Experten anstecken. „Jones ist eine tolle Repräsentantin und Präsidentin für das Weltturnier“, urteilte die CSU-Politikerin. Mortler betonte zugleich, sie hoffe auf gut gefüllte Ränge: „Erst die Fans geben dem Fußballspiel den letzten Kick.“ Die Tourismusfachfrau zeigte sich optimistisch, dass die Deutschen bei der WM 2011 nicht nur sportlich, sondern auch touristisch gut aufgestellt sind. „Deutschland ist reich an vielfältigen Attraktionen und kann mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis punkten“, sagte die Bundestagsabgeordnete. Das habe sich nicht zuletzt seit der Fußball WM 2006 rund um den Globus herumgesprochen.
Foto: Gemeinsame Sitzung des Sportausschusses und des Ausschusses für Tourismus des Deutschen Bundestages. Hier die Vorsitzenden der Ausschüsse, Marlene Mortler CSU (links) und Peter Danckert SPD (rechts), mit der Präsidentin des Organisationskomitees des DFB, Steffi Jones (Bildmitte).


