Der malaysische Bundesstaat Sabah ist weltweit als Tauchparadies bekannt. Er liegt im Nordosten Borneos, der drittgrößten Insel der Welt, und bietet einige der besten Tauchplätze Südostasiens. Gleichzeitig finden Urlauber dort noch ein fast unberührtes Paradies mit seltenen und gefährdeten Tierarten vor, wie beispielsweise Orang-Utans, Suppenschildkröten, Echte Karettschildkröten, Napoleon-Nippfische und Riesenmuscheln.


Ein Besuch Sabahs lohnt sich jedoch nicht nur wegen seiner faszinierenden Unterwasserwelt. Der malaysische Bundesstaat engagiert sich seit Jahren als Ökotourismus-Destination für den Schutz bedrohter Tierarten. Neben einem für Touristen zugänglichen Orang-Utan Rehabilitationszentrum in Sepilok gibt es auch Programme zum Schutz der seltenen Meeresschildkröten. Sie steuern Sabahs Küste an, um dort ihre Eier abzulegen.

Das neueste Ökotourismus-Projekt Sabahs ist das Bornean Sun Bear Conservation Centre. Es widmet sich ganz dem vom Aussterben bedrohten Malaienbär (Englisch: Sun Bear). Das Zentrum entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des Sepilok Orang-Utan Rehabilitationszentrums, das sich seit Jahren um die Aufzucht und Auswilderung der bedrohten Affen kümmert. Das Bornean Sun Bear Conservation Centre ist ein Gemeinschaftsprojekt des Sabah Wildlife Department, des Sabah Forestry Department sowie von LEAP (Land Empowerment Animals People), einer malaysisch-amerikanischen Organisation, die sich für Umweltprojekte in Sabah einsetzt. Es ist das erste Zentrum seiner Art in Asien und soll Ende 2009 fertig gestellt werden. Der Malaienbär, die kleinste Bärenart innerhalb der Familie der Großbären, kommt nur in Südostasien vor. Er ist durch Regenwaldzerstörung und illegale Jagd vom Aussterben bedroht.


Für das Jahr 2009 erwartet das Sabah Tourism Board mehr als drei Millionen Touristen sowie mehr als 1 Milliarde Euro an Tourismuseinkünften. Diese Zahlen sollen unter anderem durch erweiterte Flugangebote erreicht werden, da 96% der Urlauber per Flugzeug nach Sabah anreisen.

Sabah ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler mit einem reichen Unterwasser-Ökosystem aus Korallenriffen. Sie beherbergen beispielsweise Meeresschildkröten und Riesenmuscheln sowie tropische Fische wie Barrakudas, Mantas und Hammerhaie. Die bekanntesten Taucherinseln Sabahs sind Sipadan – im Herzen des Indopazifischen Beckens, einem der reichsten Meeresbiotope der Welt, gelegen – sowie seine Nachbarn Mabul und Kapalai. Die Insel Mataking nahe Semporna verfügt über bekannte Tauchplätze wie zum Beispiel den Aalgarten, den Korallengarten, den Schildkrötenspielplatz sowie eine „Unterwasser-Post“. Auf Lankayan an der Nordostküste gibt es 14 Tauchplätze inklusive des Lankayan-Wracks, und zwischen März und Mai werden regelmäßig große Walhaie gesichtet. Mantanani im Nordwesten vor Kota Belud ist die Heimat vieler Meerestiere wie zum Beispiel der Seekuh. Ein weiteres Tauchhighlight ist Layang-Layang, auch als „Das Juwel der Borneo-Banks“ bekannt. Die Insel liegt 300 Kilometer nordwestlich von Kota Kinabalu im Südchinesischen Meer und hat 13 Korallenriffe. Ihre extreme Lage ermöglicht die Sicht auf 2.000 Kilometer vertikale Riffwälle.


Ein idealer Ausgangspunkt für Taucher und Naturfreunde ist das Resort Sutera Harbour nur 10 km vom Flughafen Kota Kinabalu gelegen. Neben  zwei 5Sterne Hotels, dem  Pacific Sutera und dem The Magellan Sutera, befinden sich in diesem Resort eine exklusive Marina und ein Golfplatz. Mit den eigenen Yachten des Resorts kann man die Meereswelt erkunden und Tauchgänge starten.

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