Noch bis zum 26. Februar führt Luis López seine selten gezeigte akrobatische Show der Kunst des Boleadoras vor. Luis López, in Argentinien geboren und seit 1985 ein festes Mitglied des Cirque du Soleil, war nicht nur verantwortlich für die Auswahl der Künstler, sondern unterichtete diese selber und entwickelte eigene Choreographien. Bevor er wieder in die Heimat zurückkehrt, zeigt er sein einzigartiges Programm für sieben Wochen im Chamäleon.
Die Boleadoras besteht aus drei Leinen mit bis zu 1,5m Länge, die zu einem Stern zusammen geknotet sind. Am jedem Ende befinden sich Gewichte wie Steine oder Bleischrot. Sie war ursprünglich eine Wurfwaffe der Südamerikanischen Jäger und Rinderhirten, wird nun aber als Zusatz für ein akrobatischen Programm benutzt.
Auf eine faszinierende Art, denn die unglaubliche Geschwindigkeit der Boleadoras ist berauschend. Unterschiedliche, rotierende Figuren flirren und surren durch die Luft. Bewegung wird hörbar und, wenn die Kugeln gezielt auf dem Boden aufschlagen, entsteht ein sich stetig steigernder Rhythmus voller mitreißender Kraft und Energie. Zusammen mit dem traditionellen Tanz der Gauchos, dem Malambo, werden die Boleadoras so zur Kunstform erhoben.


