Die Entscheidung der britischen Regierung, die Flugsteuern auf britischen Flughäfen anzuheben, ist kurzsichtig und sinnlos. Das ist die Ansicht von Brian Deeson, vorläufigem Vorsitzenden und CEO von PATA, der Pacific Asia Travel Association.

“Zu einer Zeit, in der die Reise- und Tourismusindustrie nie dagewesenen Bedrohungen der finanziellen Langzeitstabilität entgegensieht, sehen wir eine Regierung in Europa Steuererhöhungen verhängen, die eine reale Bedrohung für Arbeitsplätze und Unternehmen nicht nur in Großbritannien, sondern in Zielorten über den ganzen Asien-Pazifik-Raum darstellen”, sagt Brian Deeson.

“PATA ist eine Organisation, die sich gänzlich der nachhaltigen Entwicklung in Reisen und Tourismus verschrieben hat. Dieser Zug der britischen Regierung ist schlicht ein Versuch, den Umsatz für den Staat zu erhöhen unter dem sehr dubiosen Vorwand der Konsolidierung seiner grünen Referenzen.”

PATA unterstützt die heute von ATEC, dem Australian Tourism Export Council, geäußerten Ansichten, speziell in Bezug auf die Bedrohung für Tourismusmärkte in Entwicklungsmärkten wie dem Südpazifik.

“Ironischer Weise ist dies ein Zug der britischen Regierung, der schnell nach hinten losgehen kann. Reisende auf der Suche nach preiswerten Angeboten bei Langstreckenflügen könnten nun Flughäfen auf dem europäischen Festland als ihren Haupt An- und Abflugspunkt wählen. Dies wird vermehrte Kurzstreckenflüge von und nach Britannien nach sich ziehen und CO2 Emissionen erhöhen. Langstreckenflüge sind auf gleicher Strecke verhältnismäßig umweltfreundlicher”, fügt Herr Deeson hinzu. “Wir zahlen gerne unseren gerechten Anteil, aber diese neuesten Steuererhöhungen sind eine unverhältnismäßige Bürde für unsere Industrie.”

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