DRV fordert erneut dringlich spezielle Maßnahmen für den Vertrieb
Die sich weiter dynamisch entwickelnde Corona-Pandemie hat für die Reisewirtschaft verheerende Folgen. Als eine der ersten Branchen war sie vom Ausbruch massiv betroffen – und damit auch die rund 11.000 in Deutschland aktiven Reisebüros. „Das von der Bundesregierung bereits auf den Weg gebrachte Maßnahmenpaket mit seinen unterschiedlichen Soforthilfeprogrammen bietet eine Atempause, wird aber für eine Vielzahl von vor allem mittelständisch geprägten Reisebüros nicht ausreichen, um die Krise ökonomisch zu überstehen“, befürchtet Ralf Hieke, Vizepräsident mittelständische Reisemittler im Deutschen Reiseverband (DRV) und selbst Reisebüro-Inhaber.

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Mailingaktion des Mittelstandsverbandes für Gutscheinlösung und Hilfsfonds
Die Mitgliedsbetriebe der Allianz Selbständiger Reiseunternehmen – Bundesverband e.V. (asr) fordern seit heute in einer konzertierten Aktion ihre Industrie- und Handelskammern zur Unterstützung in der Corona-Krise auf.
“Die Bundesregierung will – anders als zahlreiche weitere EU-Staaten – keinen nationalen Alleingang in der Gutscheinfrage, die EU will nicht entscheiden”, fasst Jochen Szech, Präsident des asr, das aktuelle Dilemma in dieser für viele Veranstalter und Reisebüros existenziellen Frage zusammen.
Deshalb bindet der Mittelstandsverband nun die bundesweit 79 IHK in seine Arbeit ein und fordert diese über Briefe, E-Mails und Telefonate auf, sich für den vom asr vorgelegten Stufenplan stark zu machen:

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Bedrohliche Schieflage der Reisewirtschaft
Über die dramatische Lage der Unternehmen der Reisewirtschaft hat Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier informiert und von der Bundesregierung schnelleres Handeln gefordert. Die Reisewirtschaft leide erheblich unter den Folgen der Covid-19-Pandemie, erklärte Fiebig. Allein von Mitte März bis Ende April hatte die Branche Umsatzeinbußen in Höhe von 4,8 Milliarden zu verkraften.

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DEHOGA fordert sofortiges Rettungspaket für das Gastgewerbe
Die am heutigen Mittwoch getroffenen Entscheidungen zu den Corona-Maßnahmen beweisen erneut, dass das Gastgewerbe die hauptbetroffene Branche der Krise ist. „Unsere Betriebe waren die ersten, die geschlossen wurden, und sind nun die letzten, die wieder öffnen dürfen“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). Zöllick betont, dass das Gastgewerbe alles akzeptiert, was gesundheitspolitisch geboten sei. Allerdings müssten die Maßnahmen nachvollziehbar und begründet sein.

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Colliers International: Deutscher Hotelinvestmentmarkt zum Jahresstart knapp unter Rekordniveau, Corona-Auswirkungen stehen unmittelbar bevor
Transaktionsvolumen nach drei Monaten bei über einer Milliarde Euro
Portfoliotransaktionen und Unternehmensübernahmen marktprägend
Nationale Investoren bestimmen das Marktgeschehen
Ausblick: Hotelmarkt besonders von Corona-Pandemie betroffen, Auswirkungen auf den Hotelinvestmentmarkt erst ab zweitem Quartal absehbar
Einschätzungen des Investorenverhaltens basierend auf Colliers-Umfrage von Top-Entscheidern

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Ferienflieger schließt Rückholaktion ab / Fokus jetzt auf Cargo- und Erntehelferflügen für Sicherstellung der Grundversorgung in Deutschland
Vorgestern Abend landete der vorerst letzte Rückholflug von Condor im Auftrag des Auswärtigen Amts aus Bangkok (Thailand) via Dacca in Bangladesch am Flughafen Frankfurt. Der Ferienflieger hat seit 16. März 2020 knapp 78.000 Reisende, drei Hunde und drei Katzen an Bord von fast 400 Flügen aus fünf Kontinenten, 34 Ländern und 48 Destinationen zurück nach Deutschland gebracht. Dafür waren weit über 2.000 Crewmitglieder im Einsatz, über 20 Techniker begleiteten die Flüge und der Planungsstab der Sonderflüge tagte in insgesamt 59 Telefonkonferenzen.

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