Reise in die Zukunft

TripAdvisor präsentiert die aktuelle TripBarometer-Studie mit Ergebnissen zu weltweiten Reise-Trends, basierend auf dem Feedback von mehr als 61.000 Befragten. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Wie das unabhängige Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von TripAdvisor®, der weltweit größten Reise-Website*, herausgefunden hat, liegt das für 2014 eingeplante Urlaubsbudget in Deutschland, Österreich und der Schweiz über dem europäischen sowie globalen Durchschnitt.
Weltweit wurden mehr als 61.000 Reisende und Hoteliers zu Reisetrends und -ausgaben befragt. Zusätzlich gibt die aktuelle TripBarometer-Studie1 Einblick in das Planungs- und Buchungsverhalten von Reisenden, abhängig von deren Altersgruppe.
„Man gönnt sich ja sonst nichts, könnte das Motto der Befragten im deutschsprachigen Raum für 2014 lauten. Denn dieses Jahr geben sie im Durchschnitt mehr Geld für Urlaub aus, als die Teilnehmer anderer Länder. Interessant dabei: Die Gründe für das ‚Mehr an Ferien‘ unterscheiden sich je nach Zielgruppe – Familien beispielsweise geben am häufigsten an, dass sie sich eine Reise verdient haben“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin Deutschland, Österreich und Schweiz.
Die Ergebnisse zeichnen ein positives Bild für die Tourismusindustrie
Weltweit planen Reisende 2014 mehr Geld für Urlaub auszugeben. Im globalen Durchschnitt liegt das Budget bei 4.489 Euro, was einer Steigerung von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In Europa rechnen Globetrotter durchschnittlich mit 4.952 Euro. Besonders positiv sieht die Lage bei den Schweizern aus, die ihre Reisekasse für dieses Jahr zwar nicht erhöhen, aber im Durchschnitt fast doppelt so viel ausgeben wie der weltweite Mittelwert – 8.468 Euro. Die Studienteilnehmer aus Deutschland und Österreich investieren ebenfalls viel in ihr Freizeitvergnügen: allokiert sind im Mittel 6.095 Euro beziehungsweise 5.405 Euro. Die erhöhte Ausgabebereitschaft der Urlauber aus der deutschsprachigen Region kann auch die Hoteliers in den jeweiligen Ländern zuversichtlich stimmen – in allen drei Ländern zeigt sich eine steigende Tendenz zu Ferien im Inland. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Umfrage wider, da mehr als 60 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland (62%), Österreich (65%) und der Schweiz (65%) optimistisch in die Zukunft blicken. Weltweit sind es mit 70 Prozent sogar etwas mehr.
Schnäppchen-Jäger?
Die Tendenz, mehr Recherche zu betreiben, um das beste Angebot zu finden, ist im Panel verbreitet. Die Mehrheit (91%) gibt an, dass die Ferienwahl häufig von der Verfügbarkeit guter Rabatte oder Offerten bestimmt wird. So bestätigten die TripBarometer-Teilnehmer, dass ‚Preis‘ (95%) und ‚Spezial-Angebote‘ (44%) wichtige Entscheidungskriterien bei der Buchung einer Unterkunft sind. Auch bei den deutschsprachigen Befragten lässt sich diese Neigung erkennen: 90% der Deutschen, 88% der Österreicher sowie 86% der Schweizer greifen bei guten Deals gerne zu.

Wohin geht die Reise?
Die Prognose für die nächsten zwölf bis 24 Monate verspricht rosige Zeiten für Europa: 46 Prozent der weltweit Befragten hat den Kontinent als Nummer eins Destination auf der Wunschliste, gefolgt von Asien (39%) und Nordamerika (32%). In der DACH-Region stehen vor allem Nachbarländer hoch im Kurs – sowohl in den letzten wie auch den kommenden zwölf Monaten. Deutsche und Österreicher bevorzugen Italien, die Schweizer zieht es nach Frankreich. Sobald das Budget jedoch keine Rolle mehr spielt, geht es für alle drei Nationen in die Ferne. Das ‚Traumziel‘ Australien lockt unter anderem Deutsche sowie Schweizer, für die Österreicher ginge es am liebsten in die Karibik. Interessanterweise ist China die einzige Nation, die ihr eigenes Land zur Top-Destination ihrer ‚Traumziel‘-Liste wählt.

Alles mobile oder was?
Ohne Smartphone läuft auf Reisen schon länger nichts mehr. Auch in der aktuellen TripBarometer-Studie zeigt sich weltweit eine hohe Affinität zu mobilen Endgeräten – 91 Prozent der Befragten geben an, diese unterwegs zu nutzen. Ein Drittel (37%) informiert sich mobil über die Freizeitgestaltung am Urlaubsort und etwas mehr als ein Viertel (27%) sucht damit nach Hotels. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht die jeweilige Nutzung wie folgt aus: Deutschland Österreich Schweiz Aktivitäten-Suche am Urlaubsort 29% 24% 29% Hotel-Suche 22% 22% 21%
Trotz der steigenden Smartphone-Nutzung zur Planung und Recherche hat der mobile Trend das Buchungs-Stadium noch nicht erreicht. Obwohl Online-Buchungen alltäglich sind, entwickelt sich mobile Booking nur langsam: 66 Prozent der Umfrageteilnehmer weltweit haben ihre letzte Reise online gebucht, 31 Prozent aufgrund der ‚besseren Preise‘. 24 Prozent haben offline gebucht. Nur vier Prozent des Panels haben die Unterkunft für ihren letzten Aufenthalt mobil ausgewählt. Es zeigt sich, Asien hat hier mit China (10%), Thailand (9%) sowie Indonesien und Malaysia mit jeweils sieben Prozent die Nase bei der mobilen Urlaubsbuchung vorn.
Bei den Hoteliers sieht es dagegen vielversprechend aus: 76 Prozent verfügt bereits über ein mobiles Angebot für Reisende. Ein Großteil derer, die bisher keine mobile Buchungsoption im Portfolio haben, plant dies in 2014 zu ändern (50%). Zirka die Hälfte (45%) ermöglicht bereits die Zimmerbuchung mittels mobiler Endgeräte über die Webseite und 38 Prozent bieten Reisenden eine mobil-optimierte Webseite an.
„Reisende nutzen ihre Smartphones bereits für die Hotel-Suche und die Hoteliers arbeiten daran mobile Buchungen zu ermöglichen. Dieser Bereich birgt jedoch immer noch großes Verbesserungspotential. Der nächste Schritt ist es nun, den Buchungsprozess auf mobilen Endgeräten zu vereinfachen, um noch mehr Reisende zu erreichen – auch unterwegs“, sagt Barbar Messing, CMO, TripAdvisor.

Typologie des Reisens
Das aktuelle TripBarometer gibt nicht nur Einblick in die Reise-Trends verschiedener Nationen, sondern deckt auch interessante Gewohnheiten von Reisenden verschiedener Altersgruppen auf: Generation Y Familien Senioren Definition Alter: 18-34; keine Kinder unter 18 Jahre Alter: 25-54; verheiratet / in einer Beziehung mit Kindern unter 18 Jahren Alter: 55+ Reise-Präferenzen Die Wahrscheinlichkeit neue Orte zu entdecken ist höher als bei den anderen Altersgruppen (82%) Tendieren am ehesten zu Strandurlaub als bevorzugte Urlaubsart (41%) Nutzen im Vergleich zu anderen Gruppen am ehesten Tablets um sich vor Ort zurecht zu finden (52%) Warum mehr Urlaub in 2014? Hauptgrund für das „Mehr“ an Reise – Sparen für den Urlaub Hauptgrund für das „Mehr“ an Reise – Familie verdient es Am geringsten von Budget-Einschränkungen beeinflusst Sparpotenzial Versuchen bei Transport-Optionen und Unterkünften zu sparen Auf der Suche nach guten Deals und Offerten als Entscheidungshilfe für die Urlaubswahl Nutzen Vorteil langer Planungsphase und buchen für gewöhnlich 3-6 Monate im Voraus (43%)
Der vollständige TripBarometer-Bericht inklusive Infografik und internationaler Zahlen liegt hier: www.tripadvisor.de/tripbarometer.

Methodik
1Die Umfrage wurde im Auftrag von TripAdvisor vom unabhängigen globalen Marktforschungsunternehmen Ipsos mittels einer Online-Umfrage im Zeitraum vom 14. Februar bis 10. März 2014 durchgeführt. Weltweit wurden insgesamt 61.007 Befragungen in 32 Märkten in sieben Regionen umgesetzt. Das Panel besteht aus 50.637 Reisenden – TripAdvisor-Website-Nutzer bzw. Online-Diskussionsteilnehmer auf Ipsos, die im vergangenen Jahr im Internet für ihre Reisepläne recherchiert haben – sowie 10.370 Unternehmen, repräsentiert durch Unterkünfte der TripAdvisor Datenbasis. Damit ist die Studie die weltweit größte Umfrage, die Unterkunfts- und Reiseinformationen kombiniert. In der DACH-Region wurden insgesamt 2.584 Teilnehmer befragt. Die Consumer-Ergebnisse wurden gewichtet, um ein bekanntes Profil der Online-Nutzer zu repräsentieren sowie die Konsistenz mit den vorherigen TripBarometer-Umfragen zu gewährleisten. Eine ähnliche Gewichtung wird ebenfalls auf Länder-Ebene für die Studie unter den Unternehmen durchgeführt. Weitere Informationen zum TripBarometer sowie der globale Report unter www.tripadvisor.de/tripbarometer

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