Der Ertrag des gesamten Unternehmens weist ein Plus von 10,7 Prozent auf. Der EBITDA liegt bei 92,9 Millionen Euro und steigert sich damit um 36,7 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010.
Der 2010 ins Leben gerufene Plan zur Veräußerung von Beteiligungen wurde auch in den ersten sechs Monaten 2011 fortgesetzt – derzeit sind bereits 90 Prozent erfüllt. Darüber hinaus wurde ein „2015 Initiativenplan“ zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung eingeführt.
NH Hoteles will die mit der chinesischen HNA Group im Mai geschlossene Vereinbarung bis zum Ende des Jahres vervollständigen.
(MZ)Zum 30. Juni 2011 weisen die wichtigsten Kennzahlen eine Erholung zu den Ergebnissen 2010 auf. Das Nettoergebnis lag bei 22,5 Millionen Euro im Vergleich zu einem Verlust in Höhe von 40 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010. Die Gesamteinnahmen der internationalen Hotelgruppe belaufen sich in den ersten sechs Monaten 2011 auf 715,4 Millionen Euro (plus 10,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum). Die Maßnahmen, die NH Hoteles umgesetzt hat, um beispielsweise Kosten einzudämmen und Verkaufskanäle zu stärken, haben zu einem EBITDA in Höhe von 92,9 Millionen Euro geführt – ein Zuwachs von 36,7 Prozent im Vergleich zu Ende Juni 2010.
Die deutsche Hotellerie kann mit einem realen Umsatzzuwachs von 3,8 Prozent, einer Zunahme der Übernachtungen um 6,3 Prozent und einer Verbesserung der durchschnittlichen Zimmerauslastung um 3,7 Prozent auch in der ersten Jahreshälfte 2011 ihren Wachstumskurs nach der Krise fortsetzen. Das sind die Ergebnisse des aktuellen IHA-Konjunkturbarometers Sommer 2011.
→ Lesen Sie weiter...Mehr Zuwächse als bei Kreuzfahrten – Deutschland mit den sportlichsten Urlaubern – Österreich bevorzugtes Reiseziel für Sporturlauber
Sporturlaub nimmt Kurs in Richtung Siegertreppchen: Laut einer aktuellen Auswertung des World Travel Monitors® im Auftrag der ITB Berlin konnte diese Reiseart in den vergangenen fünf Jahren bei europäischen Reisenden deutlich zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und überholte dabei auch Kreuzfahrten, die vor fünf Jahren im Ranking noch vor dem Sporturlaub lagen. Besonders sportbegeistert zeigen sich dabei die Deutschen. Von den insgesamt neun Millionen Sporturlauben, die die Europäer im Ausland verbringen, kommen mit 42 Prozent mehr als die Hälfte aus Deutschland. Die Niederländer folgen mit 14 Prozent auf dem zweiten Platz.
→ Lesen Sie weiter...Der Online-Kurs „AAG Online – F&B Barkunde Grundlagen“ überzeugt durch eine neue flexible Navigation und bedarfs-gerechtes Lernen
Für den Online Kurs „AAG Online – F&B Barkunde Grundlagen“ wurde der Académie Accor Germany (AAG) im Bereich didaktische Multimediaprodukte Weiterbildung/Erwachsenenbildung das begehrte Comenius EduMedia Siegel verliehen. Mit den Comenius-EduMedia-Auszeichnungen fördert die Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) seit 1995 pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch besonders wertvolle didaktische Multimediaprodukte. Der Kurs „AAG Online – F&B Barkunde Grundlagen“ zeichne sich durch eine neuartige und flexible Navigation aus und ermögliche bedarfsgerechtes und modulares Lernen im eigenen Tempo und dem individuellen Bedarf entsprechend, so die Begründung der Jury. Die AAG hatte sich gemeinsam mit der Agentur e/t/s didaktische Medien (Halblech) um diese Auszeichnung beworben.
Hunold wirft hin, Mehdorn kommt
Überraschend hat heute ( Donnerstag,18.8.2011) der langjährige CEO der Air Berlin, Joachim Hunold (62) sein Amt zum 1. September 2011 zur Verfügung gestellt. Experten aus Wirtschaft und Börse vermuten als Grund die schlechten Zahlen und die wirtschaftliche Lage der zweitgrößten Airline Deutschlands.
Hunold sorgte nicht nur mit seinem „ Rücktritt“ für Überraschung sondern „zauberte“ auch für viele der Experten überraschend gleich einen Nachfolger aus dem Ärmel: der ehemalige Chef der Deutschen Bahn , Hartmut Mehdorn soll ab 1. September 2011 Air Berlin wieder in schwarze Zahlen führen. Auch Mehdorn war während seiner Zeit bei der DB und auch danach nicht bei Allen beliebt und akzeptiert.
dpa und reuters schreiben:
Air Berlin geht es schlecht, sehr schlecht sogar. Anders ist nicht zu erklären, dass der langjährige Chef der Airline, Hunold, das Unternehmens-Cockpit verlässt.
Luftverkehrsteuer hemmt Rückkehr in Gewinnzone – Hunold kritisiert Wettbewerbsverzerrung, Zusätzliche Ergebnisbelastung durch gestiegenen Kerosinpreis und Rückgang des Nordafrika-Geschäfts , Programm „Shape & Size“ soll Unternehmen profitabler machen, Q2: Umsatz gesteigert, Yield und Auslastung verbessert, Kosten vor Kerosinpreis und Luftverkehrsteuer reduziert
Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft airberlin hat mit „Shape & Size“ ein umfangreiches Programm eingeleitet, um das Unternehmen in Zukunft profitabel aufzustellen. Zu dem Maßnahmenpaket zählen u. a. die Verringerung der Kapazität um mehr als eine Million Sitze im zweiten Halbjahr 2011 und die damit verbundene Reduzierung der Flotte um acht Flugzeuge, die Streichung unrentabler Strecken, Frequenzreduzierungen, der teilweise Rückzug von Regionalflughäfen sowie die Konzentration auf die Drehkreuze Berlin, Düsseldorf, Palma de Mallorca und Wien.
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