Die gesamte Luftfahrt- und Tourismusbranche Deutschlands und die Gewerkschaften sind sich einig, dass es keine nationale Luftverkehrsabgabe geben darf, wenn die Bundesregierung die deutsche Volkswirtschaft nicht folgenreich schwächen möchte. Dieser nationale Alleingang wäre in der international ausgerichteten Luftfahrtbranche ein immenser Wettbewerbsnachteil. Mit dem Ziel, die geplante Steuer noch „5 vor 12“ im engen Schulterschluss aller Betroffenen zu verhindern, treffen sich auf Initiative von Minister Hendrik Hering Vertreter der gesamten Branche und der Gewerkschaften am Freitag in Mainz, um sich über ein gemeinsames Vorgehen zu verständigen.

Zu einer Veranstaltung mit Gutachtern und kurzen Statements treffen sich betroffene Fluggesellschaften, Flughäfen, Verbände und Organisationen. Bei der Veranstaltung soll auch eine Resolution an die Adresse der Bundesregierung verabschiedet werden: 9. Juli 2010, um 11.00 Uhr im Hotel Hyatt Regency Mainz, Raum Donau, Malakoff-Terrasse 1, 55116 Mainz. Teilnehmer werden neben Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering unter anderem auch:
Dr. Jan Veldhuis, seo economisch onderzoek, Amsterdam, Prof. Dr. Johannes Reichmuth, Dt. Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Köln; Dr. Michael Engel, Geschäftsführer BDF (Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften); Ralph Beisel, Geschäftsführer ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) ; Jean Christoph Debus, Mitglied des Vorstandes der Air Berlin; Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen Köln/Bonn; Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung Flughafen Frankfurt-Hahn; Ingo Kronsforth, Tarifsekretär ver.di, Bundesfachgruppe Luftverkehr; Uwe Arndt, Sprecher der Betriebsräte der deutschen Flughäfen und Vertreter von Tourismusverbänden.

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