Noch bis Mitte August präsentiert das Scandic Berlin Potsdamer Platz eine kleine, sehr beeindruckende Ausstellung zum Thema „Barriere.Freiheit“ in der Lobby des Hotels. Nur 14 Photos des Photographen Markus Marcetic – fast eine Kabinetts-Exposition, wäre die Größe der Lobby nicht. Aber in diesem lichten Raum haben die Arbeiten einen Sinn: 14 Photos, 14 Menschen, 14 verschiedene Handicaps und ein Wunsch: Gleichberechtigung in einer mehr oder weniger gleichberechtigten Welt. Links Sarah Mosleh bei seiner Ansprache
Zur Vernissage betonte Schwedens Botschafter Seine Excellenz Lars Danielsson: „Würde, Recht und Gleichheit sind für mich die zentralen Wörter diese Ausstellung. Der Kampf gegen die physischen Hindernisse ist ein Kampf für die Menschenrechte. Die Scandic Hotels übernehmen eine beispielhafte Vorreiterrolle, und das Scandic Berlin Potsdamer Platz ist in Berlin sogar die Nummer 1 in Sachen Barrierefreiheit.“

links S.E. Lars Danielsson und Steffen Seichter


Auch der Beauftrage für Barrierefreiheit der Scandic Hotels, Magnus Bergland, und die in der Ausstellung porträtierte Schwedin Sahar Mosleh (sie kommt aus den Iran) lobten die Rolle der Scandic Hotels – die schwedische Hotelkette gilt als die größte barrierefreie Europas – hinsichtlich behindertengerechten Lebens. „Wir glauben, aufgrund unseres Konzepts ist die inklusive Gleichbehandlung aller Gäste – egal mit besonderen Bedürfnissen oder nicht – etwas ganz Natürliches und Selbstverständliches für all unsere Mitarbeiter“ – so Steffen Seichter, damals noch als Director of Sales des Hauses, heute Director E-Distribution Germany. Das Haus am Potsdamer Platz bietet 60 barrierefreie Gästezimmer wohlfeil…

Blick au die Vernissage Eröffnung


Besagte Ausstellung wurde vom SI. Swedish Institute gestaltet: „Der Kampf um die Gleichstellung ist noch nicht gewonnen. Aber allen die Chance zu geben, gesehen und gehört zu werden, ist ein Schritt auf diesen Weg. Die hier mit ihren Geschichten vorgestellten 14 Personen zeigen nicht das Ende dieses Prozesses – sie sind eine Momentaufnahme aus Schweden.“
Fotos: Udo Rößling

Magnus Berglund und sein Blindenhund

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