Kuba erlebt Boom. Der Run deutscher Urlauber auf Reiseziele in der Karibik hält an. Nach Informationen der Caribbean Tourism Organization (CTO) hoben im ersten Halbjahr 2015 über 416.000 Passagiere von deutschen Flughäfen aus in Richtung der Traumdestinationen ab. Ein Plus von mehr als 25.000 Gästen. Damit setzt die Karibik ihren nun schon seit sechs Jahren andauernden Höhenflug eindrucksvoll fort.
Die CTO stützt sich in ihrer Bilanz auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. Demnach lag die Zahl der in Richtung des amerikanischen Kontinentes gestarteten Fluggäste um 0,8% über dem Vorjahreswert. Die USA mussten sogar einen leichten Rückgang (-0,9%) hinnehmen. Die Karibik (ohne Mexiko, inkl. Venezuela) verzeichnete dagegen ein deutliches Plus von 6,5%.

Schnorcheln im warmen und klaren Karibikwasser


Wachstumstreiber war vor allem Kuba (+24,5%), das derzeit einen absoluten Boom erlebt. Aber auch kleinere Inseln und Inselgruppen wie die Bahamas (+39%) oder die Cayman Islands (+41%) können sich über hohe prozentuale Zuwächse freuen.

Die größte Dynamik verzeichnete allerdings Grenada. Hier kletterte die Zahl deutscher Gäste im Vergleichszeitraum von 331 auf 2.049 (+519%). Hauptursache dieses „Run“ war die Wiedereinführung eines Direktfluges von Frankfurt auf die Gewürzinsel.

Traumhafte Strände mit weichem weissem Sand


Die Caribbean Tourism Organization (CTO) mit Sitz in Barbados und Außenstellen in New York und London ist eine internationale Entwicklungsgesellschaft, die rund 30 Länder der Region repräsentiert. In Kooperation mit zahlreichen Partnern aus der Privatwirtschaft setzt sich die CTO für die Förderung des nachhaltigen Tourismus in der Karibik ein. Die Organisation bietet den Mitgliedsstaaten Unterstützung und technische Hilfestellung in den Bereichen Marketing, Personal, Entwicklung, Forschung und Statistik sowie Informations-Technologie. Außerdem werden im Namen der Mitglieder Informationen an Verbraucher und die Tourismus-Branche übermittelt.

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