Ende des ersten Halbjahrs 2012 erwies sich die deutsche Hauptstadt erneut als ein wahrer touristischer Hotspot: 5.058.700 Gäste, die 11.332.600 Übernachtungen buchten, sind nicht nur neuer Rekord, sondern auch ein Plus von 10,8 bzw. 10,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Und dies sind neue Rekordwerte. Neue Rekordwerte im doppelte Sinne sind auch die gezählten 1.822.000 ausländischen Besucher (+ 12,8 %), die 4.646.400 Übernachtungen (+ 12,8 %) beanspruchten.
Doch auch die Zahlen der Inland-Touristen (3.236.600) mit Übernachtungen (6.686.200) sind Spitzenwerte – gegenüber Vorjahr jeweils ein Plus von 9,6 Prozent.
Obgleich die deutsche Hauptstadt im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen nach wie vor in den absoluten Auslands-Besucherzahlen zurückliegt, sind die Zuwachswerte wesentlich höher; Paris beispielsweise kann auf rund 6, Madrid auf etwa 9 Prozent verweisen.
Auffällig der starke Zuwachs durch russische Touristen. Gezählt wurden 75.200, die 190.800 Übernachtungen beanspruchten – ein Plus von 27,7 bzw. 26,5 Prozent. Traditionell führen die Briten das Auslandsbesucher-Ranking an (179.500 Gäste/437.000 Übernachtungen) gefolgt von den US-Amerikanern (140,900/337.000) und den Italienern (140.300/394.000).
Mehr als nur eine touristische Fußnote sind die elf Urlaubscampingplätze (mit mindesten zehn Stellplätzen), die 4800 Schlafplätzen (+ 69, %) wohlfeil boten. Sie partizipieren am Zustrom ausländischer Besucher im besonderen Maße: Die Übernachtungszahlen erhöhten sich um 78,8 Prozent.
Am Ende des ersten Halbjahrs 2012 gab es 781 Beherbergungsstätten mit mindestens 10 Betten (+ 1,8 %), die rund 125.700 Betten (+ 4,8 %) präsentierten. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 50,4 Prozent (im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum lag dieser Wert bei 48,1 %).

Das Restaurant im Hotel Mani


Das Anfang des Jahrs eröffnete Hotel „Mani“ mit seinen 63 Zimmern und seinem aufregenden Restaurant „Mani“ hat an diesen Ergebnissen mitgewirkt.
Fotos: Udo Rößling

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