ASR: Während die Kabinettsmitglieder um Heiko Maas den nächsten Schritt zur Umsetzung der EU Pauschalreiserichtlinie in nationales Recht beschlossen haben, intervenierte der asr am Mittwochnachmittag, auf Einladung des Staatssekretärs Gerd Billen, erneut.”Wir dürfen nicht müde werden, auf die Schwachstellen und die vollkommen praxisfernen Lücken dieses Entwurfs hinzuweisen” erklärte Jochen Szech, Präsident des asr, der von Sven Hammerschmidt, Rechtsanwalt für touristische Unternehmen, begleitet wurde.
Gerd Billen hatte bereits in der letzten Woche signalisiert, Änderungen im Rahmen der Möglichkeiten zu unterstützen. Jochen Szech wies erneut auf die umfangreiche Bürokratie, die weder vom Verbraucher noch von den Reisebüros erwünscht ist, mit großem Nachdruck hin.

Jochen Szech

Auch der Prozesskostenaufwand welcher hier entsteht und wieder einmal zu Lasten der Reisebüros geht, wird im Entwurf gänzlich vernachlässigt. „Diese Prozesskosten“, so Jochen Szech, „sind ein weiterer, nicht zu unterschätzender Kostenaufwand für kleine und mittelständische Unternehmen, denen immer mehr Verantwortung zugeschoben wird, ohne dass sie dafür in irgendeiner Form entlohnt werden. Diese Entwicklung“, mahnt der Präsident des asr, „wird zwangsläufig zu Kosten führen, die man selbstverständlich an den Verbraucher weiter geben werden muss.“

Der asr ist vorsichtig optimistisch, die Verantwortlichen für die Sorgen und Bedenken des Vertriebs, sensibilisieren zu können.

“Noch ist kein Gesetz verabschiedet und solange werden wir für unsere Mitglieder und die ganze Branche am Ball bleiben!”, zeigt sich Jochen Szech kämpferisch.

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