DMG-Geschäftsführerin wird Vice President Meetings Industry des Verbandes „European Cities Marketing“. Aktuelle Studien zum Kongressgeschäft veröffentlicht. Dresden im internationalen Ranking um 13 Plätze nach oben gestiegen Die Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, Dr. Bettina Bunge, ist in Turin auf der Generalvollversammlung des Verbandes „European Cities Marketing“ (ECM) einstimmig zur Vice President Meetings Industry gewählt worden. Seit 2013 gehört Bunge bereits dem vierzehnköpfigen Vorstand unter Leitung von Ignasi de Delas von Barcelona Tourisme an.
Als einzige deutsche Vertreterin im ECM Board ist sie jetzt in ihrer neuen Funktion dem vierköpfigen Executive Committee zugehörig und kümmert sich vor allem um die weltweite Vernetzung und -vermarktung der europäischen Kongressstädte. Damit baut Dresden den Einfluss im europäischen Kongress- und Tagungsnetzwerk weiter aus. ECM ist ein europäischer Spitzenverband mit 105 Mitgliedsstädten, der sich maßgeblich um die Geschäftsfelder Tourismuswirtschaft, Kongressgeschäft sowie Standortmarketing kümmert.

Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, nach der erfolgreichen Wahl zur Vice President Meetings Industry in Turin gemeinsam mit Ignasi de Delàs (President ECM) und Dieter Hardt-Stremayr (Vice-President Tourism ECM), v.l.n.r.


„Diese neue Aufgabe innerhalb des ECM-Vorstandes ist ein Vertrauensbeweis in unsere Arbeit und zahlt in das Image der Kongressdestination Dresden ein. Zudem bekommen wir einen noch besseren, direkten Zugang zu den Entscheidern in ganz Europa, treffen bedeutende Kongressagenturen und internationale Verbände, die mit ihren Großveranstaltungen Geschäft für Dresden liefern können“, sagt Bunge. Erst im Juni letzten Jahres war Dresden erstmalig Veranstaltungsort der ECM-Jahrestagung mit mehr als 120 Entscheidern aus ganz Europa.

Dresden in aktuellen Rankings der nationalen und internationalen Kongressdestinationen weiter nach oben gestiegen
Dresden hat sich im wettbewerbsintensiven Kongressmarkt im Laufe der Jahre eine stabile Spitzenposition erarbeitet und konnte im letzen Jahr weiter aufholen. So steht die sächsische Landeshauptstadt mittlerweile im internationalen Vergleich der Kongressdestinationen laut ICCA-Studie auf Platz 93 (im Vorjahr noch auf Platz 106) und national unter den deutschen Großstädten auf Platz zehn (im Vorjahr noch auf Platz elf).[1] Im internationalen Vergleich liegt Dresden damit vor großen Tagungsstädten wie Köln und Frankfurt am Main. Gründe für diesen Erfolg sind der stetige Ausbau der Vermarktungsaktivitäten und der Akquise von Großkongressen. „Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern des Dresden Convention Bureau den strategischen, zeitgemäßen Weg eingeschlagen: Fokussierung auf das Einwerben von Kongressen und Tagungen, die thematisch zu Dresden passen und vor allem die wirtschaftlich relevanten Kompetenzfelder der Landeshauptstadt, d.h. Mikroelektronik / Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe/Nanotechnologie/Photovoltaik und Life Sciences/Biotechnologie bedienen“, sagt Bunge.

TagungsBarometer Dresden 2014 liefert aktuelle Daten zur Tagungsdestination Dresden
Das „TagungsBarometer Dresden“ ist eine im Auftrag der DMG vom Europäischen Institut für TagungsWirtschaft GmbH seit 2011 jährlich durchgeführte repräsentative Studie zur Tagungsdestination Dresden. Von den 74 Veranstaltungsstätten in Dresden stellten im letzten Jahr 26 ihre Daten für die statistische Auswertung zur Verfügung. Wünschenswert ist eine sukzessive Erweiterung der Datenbasis durch die Kongress- und Veranstaltungsbranche vor Ort.
Demnach fanden in Dresden im letzten Jahr 15.100 Veranstaltungen mit 1,35 Mio. Teilnehmern statt, was einer Zunahme der Teilnehmerzahl von +0,7% im Vergleich zu 2013 entspricht und einem leichten Rückgang bei der Anzahl der Veranstaltungen um -2,4%. Der größte Anteil der Veranstaltungen entfällt mit 82% auf Tagungshotels. 95% der Veranstaltungen bringen es auf eine maximale Teilnehmerzahl von 150 Personen. Die Spitzenmonate, gemessen an der Anzahl der Veranstaltungen, waren 2014 der März und Mai, wobei der teilnehmerstärkste Monat allerdings der Januar war – mit 5.389 Gästen.
Das Kongress- und Veranstaltungsgeschäft ist für die Destination Dresden von großer wirtschaftlicher Bedeutung. So generieren 42% der Veranstaltungen Übernachtungen in der Stadt, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 3% entspricht. Die meisten Veranstaltungen mit Übernachtungen haben eine Dauer von zwei bzw. drei Tagen. Deutschlandweit liegt die durchschnittliche Dauer von Veranstaltungen bei 1,52 Tagen.
99% der Veranstalter kommen aus Deutschland. Bei den internationalen Quellmärkten dominieren Großbritannien, gefolgt von der Schweiz und Österreich. Die USA und Frankreich belegen gemeinsam Rang 4. Die TOP-Veranstalter-Branchen für Dresden sind Life Science, Politik und Gesellschaft, Automobil, Mikroelektronik und Kreativwirtschaft.

Dresden präsentierte sich auf der IMEX 2015 in Frankfurt a.M.


Fortführung der Kongresskampagne für Dresden „Convention meets Culture“
Gemeinsam mit acht Partnern des Dresden Convention Bureaus war die Dresden Marketing GmbH vom 19. bis 21. Mai 2015 auf der weltgrößten Fachmesse für Tagungen und Kongresse, der IMEX in Frankfurt am Main, an einem eigenen Dresden Stand erfolgreich präsent. Rund 100 Kundengespräche mit nationalen und internationalen Kongress- und Incentive-Agenturen, Firmen und Gesellschaften konnten geführt werden. Der Anteil ausländischer Kunden – aus den USA, Italien, Australien, China, den Niederlanden und Luxemburg – lag bei 10% und brachte konkrete Anfragen bzw. Potential für die Kongressdestination Dresden.

Internationale Kongressentscheider auf Dresden-Tour
Erstmalig waren im Vorfeld der IMEX insgesamt 13 internationale Kongressveranstalter aus den USA und Brasilien bei einer dreitägigen, vom German Convention Bureau und der DMG organisierten Tour dabei, die im Sinne des Kampagnenmottos „Convention meets Culture“ klassische Tagungsstätten, spannende Veranstaltungsorte und Hotels sowie außergewöhnliche Kulturhighlights wie den Besuch der Semperoper im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele oder einen Nachtaufstieg auf die Kuppel Frauenkirche umfasste. Darüber hinaus stand ein Besuch des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik auf dem Programm. „Gerade für die Veranstalter mit branchenspezifischen Kongressen ist die Präsentation des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und der ansässigen Kompetenzen wichtig“, erklärt Bunge. Die Teilnehmer waren zum ersten Mal in Dresden und begeistert von der Destination, insbesondere von der Vielfältigkeit der Angebote in der gesamten Region. Allein diese 13 Kongressentscheider haben ein Potential von jährlich jeweils bis zu 50 Veranstaltungen mit 20 bis ca. 1.000 Teilnehmern. „Wir hoffen, bei unserem nächsten persönlichen Treffen mit den Teilnehmern im Rahmen der IMEX America im Oktober dieses Jahres einige Tagungen bzw. Kongresse für Dresden vereinbaren zu können“, erklärt Bunge abschließend. Für nationalen Kongressentscheider finden vom 8. bis 10. Juli 2015 in Dresden bereits zum fünften Mal die Kongresstage statt, um Dresden von seiner besten Seite zu zeigen.

[1] Quelle: Weltweiter Vergleich Städteranking von ICCA für 2014, The International Congress & Convention Association und nationaler Vergleich Meeting- und Eventbarometer Deutschland 2014, beauftragt von EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V., GCB German Convention Bureau e.V. und der DZT Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.

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