ZUR FUSSBALL-WM 2018 87 NEUE HOTELBAU-PROJEKTE IN ENTWICKLUNG. ZAHLREICHE BAUVORHABEN GESTOPPT.RUBEL-ABWERTUNG SORGT FÜR COST CUTTING. Trotz Wirtschafts- und Währungskrise setzt man in Russland auf steigende Gästezahlen: Zur Fußball-WM 2018 (14. Juni bis 15. Juli 2018) muss auch in neue Tophotels investiert werden. Derzeit sind in Russland 87 neue Hotels und Resorts mit insgesamt 16.600 Zimmern in Bau bzw. Entwicklung. 23 weitere Hotelbau-Projekte sind in Planung, werden aber derzeit pausiert.
Dies gab TOPHOTELPROJECTS (www.tophotelprojects.com), der führende Informationsdienstleister für Hotelketten und Hotelbau-Projekte, bekannt.

Ausgewählte Hotekbau-Projekte in Russland (Quelle: TOPHOTELPROJECTS)
Fairmont Pekin Hotel – Moskau – 236 Zimmer – Eröffnung: Anfang 2018
Hyatt Regency Petrovsky Park – Moskau – 297 Zimmer – Ende 2016
Radisson Blu Riverside Hotel – Moskau – 220 Zimmer – Anfang 2018
Four Points by Sheraton Vnukovo Airport – Moskau – 250 Zimmer – Mitte 2016
aloft – St. Petersburg – 200 Zimmer – Ende 2017
Jumeirah – St. Petersburg – 74 Zimmer – Anfang 2017

Die russische Millionenstadt Rostow-am-Don baut ihre Infrastruktur zur Fußball-WM stark aus. Geplant sind ein Dutzend Projekte. Das teuerste ist der Flughafen Yuzhnyi Khab. Jekaterinburg hat derweil den Umbau der Zubringerstraßen zum Stadion ausgeschrieben und gönnt sich mit dem Dreamworks Hotel Yekaterinburg (410 Zimmer / Eröffnung in 2018) ein neues vier Sterne Hotel. Vadim Prasov, Vize-Präsident der Gastronomen- und Hoteliersvereinigung in Russland, beurteilt die Lage im Hotelbereich als gut. Und das ist auch nötig. Zahlreiche Messen und Kongresse sorgen für eine hohe Nachfrage.

Und wo trainieren die WM-Mannschaften? Vor Kurzem wurden 50 Standorte festgelegt. Russlands Sportminister Vitali Mutko bestätigte, dass bereits 50 entsprechende Verträge zum Neu- oder Umbau von Trainingsgeländen unterzeichnet wurden. Diese liegen in 20 Städten. Insgesamt sollen die WM-Teilnehmer aus einem Pool von 64 Trainingslagern wählen können.

Der Wert des russischen Rubels ist gesunken. Die Kosten für die WM-Bauten sind somit gestiegen. Doch mehr Geld will das Sportministerium deswegen nicht ausgeben. Hintergrund: Viele Verträge rund um die Stadionbauten sind auf US-Dollar-Basis abgeschlossen. Angesichts des schwachen Rubels beschert das den Auftraggebern Mehrkosten. Daher müsse man eine “Anpassung an die derzeitige wirtschaftliche Lage” vornehmen, heißt es offiziell. Sprich: Lokale Komponenten sollen den Vorzug erhalten, teure Extras sind tabu. Wegen der Wirtschaftskrise in Russland sind die Budgets für den Bau der Stadien und der Infrastruktur um zehn Prozent gekürzt worden. Dasselbe Spiel bei den Trainingsplätzen: Statt der geplanten vier Trainingsgelände pro WM-Stadt wird es nur noch drei geben. Spareffekt: 700 Millionen Rubel (über 12,2 Mio. Euro).

TOPHOTELPROJECTS sammelt und verwaltet Daten über weltweite Hotelprojekte und Hotelketten in einer online Datenbank und bieten ihren Kunden damit einen umfassenden Überblick zu neuen Projekte und Sanierungen, sowie Renovierungen und weiteren Bauvorhaben in der Hotelbranche. In der online Datenbank sind neben aktuell über 5.000 weltweiten Hotelprojekten auch mehr als 1.800 Hotelmarken verzeichnet.

Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com

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