Nach den Streiks der GDL hat nun auch die Gewerkschaft EVG der Bahn mit Streik gedroht. Bahnfahrende müssten sich dann erneut auf weitreichenden Einschränkungen im Pendel- und Urlaubsverkehr einstellen – und das wenige Wochen vor Weihnachten. Eine Alternative ist der Fernbus. Und der wird immer beliebter: Die deutsche Reisesuchmaschine GoEuro (www.goeuro.de) konnte während der ersten Streiks einen signifikanten Anstieg von Fernbusbuchungen auf ihrem Portal feststellen: Gegenüber Tagen ohne Streik lag dieser in Spitzenzeiten bei 322 Prozent.
Dass der Fernbus darüber hinaus mehr als nur eine Alternative zur Bahn sein kann, zeigt eine Blitzumfrage von GoEuro unter 100 Passagieren, die allesamt zum ersten Mal mit dem Bus gefahren waren: 74 Prozent von ihnen waren mit Service und Angebot vollauf zufrieden, 79 würden den Bus weiterempfehlen und 41 könnten sich vorstellen, den Bus der Bahn in Zukunft vorzuziehen.
GoEuro vergleicht mit nur einer Suchanfrage alle Bahn-, Bus-, Flugzeug und Mietwagenpreise – in Deutschland und Europa. So gewinnen Reisende einen Überblick über die schnellste beziehungsweise günstigste Verbindung. Über 180 Busunternehmen hat GoEuro europaweit in sein System integriert, in Deutschland sind es 34.
Nach Auswertung zum letzten Bahnstreik konnten alle Busunternehmen bei der Auslastung kräftig zulegen, wie Malte Cherdron, Geschäftsführer von GoEuro, erklärt: „Alle Anbieter gewannen neue Kunden hinzu; bei einigen Busanbietern lag dieser Wert sogar bei über 600 Prozent. Interessant ist, dass verstärkt Kurzstrecken gesucht wurden: Nutzten Reisende Fernbusse bislang tatsächlich für die Bewältigung längerer Strecken, waren es beim Streik auch die Pendler, die einen neuen Wert im Fernbus erkennen.“

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