Die Lokführergewerkschaft GDL setzt den Arbeitskampf fort und bestreikt ab Donnerstag 2:00 Uhr den Personenverkehr. Für Reisende und Pendler bedeutet dies Verspätungen und Zugausfälle. Viele Fahrgäste weichen erneut auf die Fernbuslinien aus. Was Kunden über die Bahn-Alternative wissen müssen und bei Buchung, Gepäck und Fahrt zu beachten ist, erklärt das Fernbusportal www.fahrtenfuchs.de.
Flächendeckende und preisgünstige Alternative
Fernbusse sind mittlerweile flächendeckend in Deutschland verfügbar und fahren derzeit 415 Städte und Flughäfen an. Seit Jahresbeginn haben Fernbusanbieter über 120 neue Linien angemeldet und lassen das Angebot somit auf 250 Buslinien anwachsen. Dabei ist vielerorts die Fahrt-Taktung konkurrenzfähig zur Bahn. Hauptverbindungen wie Berlin – Hamburg werden 270-mal pro Woche gefahren. Preislich liegen Fernbusse oftmals bis zu 70% unter dem Bahnpreis. Im Schnitt bezahlt ein Fernbuskunde 5 Euro pro 100km, wohingegen es im Sparpreis der Bahn 17 Euro sind.
Gepäck, Komfort und Service

Julian Hauck

Egal für welchen Fernbusanbieter sich der Kunde entscheidet, ein Hand- sowie ein Reisegepäck können kostenlos befördert werden. Die Mitnahme von weiteren Koffern oder Sperrgepäck kostet zwischen 5 und 10 Euro. Viele Fernbusunternehmen wie MeinFernbus oder FlixBus erlauben zudem gegen einen geringen Aufpreis die Fahrradmitnahme. In Sachen Service und Komfort bieten die Anbieter weitgehend ähnliche Annehmlichkeiten. Klimaanlage, Toiletten und Bordverpflegung gehören zum Standard, genauso wie Steckdosen und WLAN. Als einziges Unternehmen bietet ADAC Postbus ein reichhaltiges Medienangebot mit aktuellen Filmen und Serien. Wer hingegen sein Haustier auf die Reise mitnehmen möchte, steigt bei BerlinLinienBus ein.
Früh buchen und vergleichen lohnt sich
Informationen zu einzelnen Fernbuslinien gibt es auf den Internetseiten der Anbieter oder an Busbahnhöfen. Bei der Suche nach passenden Verbindungen und günstigsten Tickets helfen Vergleichsportale wie www.fahrtenfuchs.de. „Anbieter vergleichen und rechtzeitig buchen lohnt sich“, erklärt FahrtenFuchs Geschäftsführer Julian Hauck. „Dies gilt vor allem am Streik-Wochenende. Zwar setzen die meisten Unternehmen zusätzliche Busse ein, doch sind sie der großen Nachfrage kaum gewachsen. An Sparangebote kommt nur, wer frühzeitig ein Ticket erwirbt“, so Hauck weiter.

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