Cuencas heimlicher Star: Die drittgrößte ecuadorianische Stadt ist bekannt für koloniale Architektur und barocke Kultureinflüsse – doch auch der traditionelle Blumenmarkt der Stadt ist eine Reise wert. Das internationale Magazin National Geographic kürte kürzlich in dem Buch „Four Seasons of Travel“ den „Mercado de Flores“ am Platz „El Carmen“ zum weltweit schönsten Blumenmarkt unter freiem Himmel. Vollkommen zu recht, wie die 25 Blumenverkäuferinnen finden, die hier täglich in traditionellen Kleidern, bunt bestickten Blusen und großen Hüten ihre süß duftenden Calla-Lilien, Chrysanthemen, Inkalilien, Rosen und die für Ecuador typischen Orchideen anbieten.
Die großen und schönen Blumen stammen allesamt aus der näheren Umgebung der Stadt, wo sie sich in der schwarzen und fruchtbaren Erde und täglich bis zu zwölf Sonnenstunden prächtig entwickeln. Bekannt ist die Region vor allem für ihre Orchideen und Rosen. Unternehmen wie Ecuagenera (für Orchideen) oder Trebolroses (für Rosen) liefern ihre professionell und nachhaltig angebauten Blumen inzwischen in die ganze Welt und haben so wesentlich dazu beigetragen, dass Ecuador heute als „ Land der Orchideen“ gilt.
Cuenca, die drittgrößte Stadt in Ecuador, hat sich den Charme einer Kleinstadt bewahrt. Das Zentrum der Stadt gilt als eines der schönsten und besterhaltenen Beispiele kolonialer Architektur, die so typisch für Ecuador ist. Auf gerade mal zwei Quadratkilometern finden sich hier über 20 Kirchen. Tagesausflüge und mehrtägige Touren nach Cuenca können bei verschiedenen deutschen Reiseveranstaltern oder bei einer lokalen Agentur gebucht werden.
Cuenca, mit 277.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Ecuador, hat sich den Charme einer kleineren Stadt bewahrt und gilt mit seinen gut erhaltenen Kirchen und Kathedralen, Museen, Forschungs- und Kultureinrichtungen als Kulturhauptstadt des Landes. Die prächtig verzierten Gebäude und die beeindruckende Altstadt haben Cuenca nicht nur die Anerkennung als UNESCO-Welterbestätte eingebracht, sondern auch den Spitznamen „Athen der Anden”. Die auf 2.557 Metern gelegene Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung des südlichen Ecuadors mit den Ruinen in Ingapirca, dem Cajas-Nationalpark oder Vilcabamba, dem Tal der Langlebigen.



