Über 29,3 Millionen Gäste verzeichnete das chinesische Macau im Jahr 2013. Dies entspricht einem Anstieg von 4 Prozent. Die Mehrheit der Gäste – rund 26 Millionen – kommt weiterhin aus der Volksrepublik China, dem nahen Hongkong sowie Taiwan. Leichte Zuwächse gab es auch für die Ankünfte aus Deutschland – plus 1.35 Prozent auf insgesamt 29.717. Ebenfalls im Plus war die Schweiz mit 7.658 Einreisen (plus 1,82 Prozent). Die Gästezahlen aus dem österreichischen Markt gaben leicht auf 4.238 Personen nach (minus 3,13 Prozent).
Das ehemals portugiesische und heute chinesische Macau hat sich zu einer der Boomtowns Asiens entwickelt. Neue Mega-Casinos und -Hotels mit facettenreicher Architektur, Showprogrammen und Shopping-Arkaden prägen die moderne Seite der Stadt. Gleichzeitig bewahrt sie ihr reiches historisches Erbe, das fernöstliche und europäische Kultur vereint sowie in den Gebäuden, der Küche und dem Lebensstil der Menschen lebendig ist. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China. Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Ufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 Kilometer von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 Kilometer von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane.


