Für die geplante Erweiterung des Estrel Berlin auf dem 33.000 Quadratmeter großen Gelände an der Sonnenallee 228 in Berlin-Neukölln, hat Estrel-Eigentümer und Bauherr Ekkehard Streletzki im Oktober 2013 einen beschränkt offenen
städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgelobt.
Auf dem Grundstück gegenüber dem Estrel Hotel sollen zwei multifunktionale Messe & Eventhallen – sowie der Estrel Tower, ein Hochhaus mit 176 Metern Höhe, gebaut werden. Der Estrel Tower wäre damit Berlins höchstes nicht-technisches Gebäude und würde zukünftig auf 50 Stockwerken rund 700 Hotelzimmer sowie Büros beherbergen. Die Lage für das Objekt ist durch die Verkehrsanbindung optimal: Der geplante Flughafen, die Autobahn, das Erholungsgebiet Tempelhofer Freiheit und das In-Viertel Nord-Neukölln liegen direkt vor der Tür.

Mit der deutschlandweiten Auslobung beginnt die 12-wöchige Bearbeitungszeit für Stadtplaner und Architekten. Ziel ist es, Ideen und Anregungen zu finden, wie das geplante Gebäudeensemble den öffentlichen Raum für Anwohner, Beschäftigte und Besucher aufwerten kann. Angedacht sind unter anderem eine öffentlich nutzbare Freifläche sowie eine öffentliche
Nutzung des Erdgeschosses und der obersten Etage des Towers.

Das Estrel Berlin wird aus diesem Ideenwettbewerb einen schrittweise umsetzbaren Master-plan entwickeln, der die Bauentscheidungen der Zukunft erleichtert und am Ende zu einem modernen Hotel- und Büroturm sowie zu einem architektonischen „Landmark“ in Berlin führt.
Den Wettbewerb lobt das Estrel in Kooperation mit dem Bezirksamt Neukölln, dem Berliner Senat und der Architektenkammer Berlin aus. Durchgeführt wird er von dem Berliner Planungs- und Architekturbüro Herwarth + Holz. An dem Wettbewerb werden 6 ausgewählte Architektur- und Stadtplanungsbüros teilnehmen. Im Februar werden die Arbeiten von einer
12-köpfigen Jury ausgewählt und prämiert. Alle Wettbewerbsarbeiten werden anschließend 14 Tage lang im Estrel Berlin öffentlich ausgestellt.

Weitere Veranstaltungskapazitäten bereits in der Umsetzungsphase
Bereits im September 2013 hat das Estrel Berlin einen Bauantrag für die Erweiterung seines Veranstaltungskomplexes entlang der Ziegrastraße 15-19 gestellt. Der geplante Neubau grenzt unmittelbar hinter dem bestehenden Estrel Convention Center an. Geplant ist ein weiteres Messe- und Kongresszentrum mit zwei Veranstaltungsräumen für insgesamt 4.200
Besucher. Die Gesamtnutzfläche des Neubaus soll knapp 8.500 Quadratmeter umfassen.
„Mit der Erweiterung unserer Kongress- und Messekapazitäten auf dem Gelände des Estrel Berlin wollen wir unser Veranstaltungsangebot dauerhaft ausbauen und unseren etablierten Standort in Berlin weiter stärken“, erklärt Ekkehard Streletzki, Inhaber des Estrel Berlin.
Durch den zusätzlichen Eventbereich wäre es dann möglich, die Umbaupausen des bestehenden Convention Centers zu überbrücken und Veranstaltungen nahtlos anzubieten. Die zusätzlichen Flächen werden dem gestiegenen Platzbedarf von begleitenden Ausstellungen und Messen bei Kongressen künftig noch besser gerecht.

Zum neuen Messe- und Kongressbereich gehören zwei Eventräume mit 1.200 und 4.200 Quadratmetern Fläche. Die säulenfreien Säle mit einer Deckenhöhe von bis zu 11 Meter sind multifunktional einsetzbar und groß genug für bis zu 1.200 bzw. 4.000 Personen. Durch eine direkte Verbindung zum bestehenden Estrel Convention Center können diese sowohl
separat als auch in Kombination mit dem jetzigen Tagungsbereich – der insgesamt 60 Eventräume umfasst – für Messen, Ausstellungen, Kongresse, Galas und Medienevents genutzt werden. Bei der Planung des Hallenneubaus wurde Wert auf größtmögliche Energieeffizienz gelegt. Der Neubau genügt deshalb hohen energetischen Standards, sowohl bei der
Dämmung als auch bei Wärme- und Kältetechnik.

Das geplante Investitionsvolumen für den neuen Veranstaltungskomplex liegt bei etwa 20 Millionen Euro. Baubeginn ist für Frühjahr 2014 angesetzt, der erste Bauabschnitt wird im Oktober 2014 und der zweite Bauabschnitt im Sommer 2015 fertiggestellt sein.

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