Tourismus als Beitrag zur wirtschaftlich-gesellschaftlichen Entwicklung von Schwellenländern nutzen – unter dieser Devise steht das hochrangige Fachgespräch zwischen dem Staatssekretär im BMZ, Hans-Jürgen Beerfeltz, dem Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), Dr. Michael Frenzel, sowie weiteren führenden Vertretern der Tourismuswirtschaft heute in Bonn.
In einer noch laufenden gemeinsamen Studie von BMZ und BTW soll erstmals der Beitrag des Tourismus zur regionalen Entwicklung und lokalen Wertschöpfung in Entwicklungs- und Schwellenländern erhoben werden.
„Tourismus ist ein wichtiges Element zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes und ist daher auch für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit sehr spannend. Menschen in Entwicklungsländern sollten kulturell und ökonomisch am internationalen Tourismus teilhaben. Gleichzeitig wollen wir mögliche negative Auswirkungen des Tourismus auf Mensch, Umwelt und Klima verringern“, betonte Staatssekretär Beerfeltz vorab.
Gemeinsam mit dem BTW will das BMZ zudem den Dialog mit allen Akteuren im Bereich des Tourismus fördern, um die Menschen vor Ort bei der selbstbestimmten Weiterentwicklung des Wohlstandsniveaus zu unterstützen. Das Spitzengespräch wird im sogenannten “Teehaus” in der Bonner Liegenschaft des BMZ abgehalten. Das Teehaus wurde 1955 auf Wunsch von Bundeskanzler Adenauer erbaut.


