Die Bereitschaft, viel Geld für Urlaub auszugeben, ist bei den Deutschen so ausgeprägt wie nie zuvor
Wenn es um größere Ausgaben geht, stehen Reisen bei den Deutschen aktuell ganz vorn: 23 Prozent planen, bis Mai eine Reise im Wert von über 1.250 Euro zu buchen. Das ergibt die aktuelle IPSOS-Studie der CreditPlus Bank “Verbraucherindex Februar 2013″.
Die Bereitschaft, viel Geld für Urlaub auszugeben, ist so hoch wie noch nie seit dem ersten CreditPlus-Verbraucherindex im Februar 2006.
Reisen sind in diesem Jahr die am häufigsten geplante größere Ausgabe. Sie stehen noch vor dem Möbelkauf (21 Prozent) und dem Erwerb eines teuren Elektrogerätes (15 Prozent) auf der Einkaufsliste der Deutschen. Im ersten Quartal liegen Reisepläne in Hinblick auf den kommenden Sommer auf der Hand. Doch wie der CreditPlus-Branchenindex zeigt, liegt die Bereitschaft, in teure Reisen zu investieren, auf dem höchsten Stand seit Beginn der Studie im Jahr 2006.
Personen, die in einem Zweipersonenhaushalt leben – in erster Linie also Paare – planen überdurchschnittlich häufig Investitionen in den Urlaub: 27 Prozent geben in dieser Gruppe an, im Frühjahr eine Reise im Wert von über 1.250 Euro buchen zu wollen. Bei den Besserverdienenden mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3.500 Euro oder mehr sind es sogar 39 Prozent. Dagegen planen nur 18 Prozent der Normalverdiener die Buchung eines teuren Urlaubs. Bei den Geringverdienern sind es nur sechs Prozent.
Die so genannten Best Ager in der Altersgruppe 55+ sind ebenfalls sehr urlaubsaffin: Hier sind es 26 Prozent, die den Kauf einer Reise im Wert von über 1.250 Euro planen.
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