Umsatzplus im Geschäftsjahr 2012 unterstützt durch die Umstellung des Geschäftsmodells
Wachstumsrekord des Portfolios mit der Eröffnung von über 38.000 Zimmern
Schnelles Wachstum des Geschäftsvolumens 1 des Konzerns mit einem Zuwachs von 11 Prozent auf über 11 Milliarden Euro
Anstieg des Geschäftsvolumens um 25 Prozent der Hotels mit Management- und Franchise-
Verträgen und Zuwachs von 16,5 Prozent (ohne Wechselkurse und Übernahmen) der Einnahmen
aus Management- und Franchise-Verträgen.
• Stabiler Umsatz der Hotels, die als Eigentümer und im Rahmen von Pachtverträgen bewirtschaftet werden, was hauptsächlich auf das Asset-Management zurückzuführen ist, das den Umsatz in diesem Bereich um 188 Millionen Euro drückte.
• Vergleichbarer Zuwachs von 2,7 Prozent und ausgewiesenes Wachstum im Jahresumsatz von 1,5 Prozent mit einer dynamischen Geschäftsentwicklung in den Schwellenmärkten.
• Vergleichbares Umsatzplus von 2,5 Prozent und ausgewiesenes Wachstum von 5,0 Prozent im 4. Quartal.
• Bestätigung des EBIT-Ziels 2012 zwischen 510 und 530 Millionen Euro
Nach dem Verkauf von Motel 6 an die Blackstone Group wurde der Umsatz von Motel 6 vom Konzernumsatz für die beiden ausgewiesenen Zeiträume abgezogen und unter „zur Veräußerung bestimmter Vermögenswerte“ ausgewiesen. Bereinigt um Änderungen im Portfolio und Wechselkurseffekte
Anteil des Verkaufs von Lenôtre
Das Geschäftsvolumen entspricht dem Umsatz der Eigentumshotels, der Hotels mit Pacht- und Management-Verträgen, sowie dem Beherbergungsumsatz von Hotels mit Franchise-Verträgen.
Umsatz 2012: Vergleichbarer Zuwachs von 2,7 Prozent und ausgewiesenes Wachstum von 1,5 Prozent
Ende Dezember 2012 betrug der Umsatz 5.649 Millionen Euro. Folgende Faktoren trugen zu diesem
Umsatzergebnis bei:
• Die Wachstumspolitik des Konzerns führte zu einem Umsatzwachstum von 154 Millionen Euro bzw. 2,8 Prozent. Dieser Zuwachs ist in erster Linie auf die Übernahme von 266 Hotels mit 38.085 Zimmern im Jahr 2012 zurückzuführen.
• Die Konsolidierung des Portfolios in Folge der Asset-Management-Strategie und der Verkauf von
Lenôtre mit einem Impakt von 76 Millionen Euro drückte den Umsatz um 285 Millionen Euro bzw.
5,1 Prozent.
• Die Wechselkurseffekte erhöhten den Konzernumsatz vor allem durch die steigenden
Wechselkurse des australischen Dollars und des britischen Pfunds um 60 Millionen Euro bzw.
1,1 Prozent.
Bereinigt um Änderungen im Portfolio und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz im Geschäftsjahr
2012 um 2,7 Prozent, was vor allem der Steigerung der Durchschnittspreise in allen Segmenten zu
verdanken ist.
Steigende Einnahmen aus Management- und Franchise-Verträgen um 16,5 Prozent im Geschäftsjahr 2012
Die Einnahmen aus Management- und Franchise-Verträgen sind im Geschäftsjahr 2012 um 95 Millionen Euro
auf 511 Millionen Euro gestiegen. Dieser Zuwachs setzt sich wie folgt zusammen:
• 68,7 Millionen Euro gehen auf das Wachstum und Transaktionen im Rahmen der Asset-
Management-Strategie zurück.
• 12,3 Millionen Euro stammen aus der Übernahme von Mirvac und Posadas, die jeweils ab Mai und Oktober 2012 im Konzernabschluss konsolidiert wurden, und aus anderen einmaligen Sonderposten.
• 14,3 Millionen Euro sind auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. So konnte das organische Wachstum der Einnahmen aus Management- und Franchise-Verträgen im Geschäftsjahr 2012 ein Plus von 16,5 Prozent verzeichnen.
2012: Ein neues Rekordwachstum
Accor hat im Jahr 2012 insgesamt 38.085 Zimmer eröffnet, 85 Prozent davon im Rahmen von Management oder Franchise-Verträgen. Folgende Faktoren haben zu diesem Ergebnis beigetragen:
• die starke Dynamik der Umstellung der bestehenden Hotels in Europa
• ein schnelles organisches Wachstum in den Schwellenländern
• die strategischen Übernahmen von Mirvac in Australien / Neuseeland und der Hotels der Grupo Posadas in Lateinamerika.
Damit hat Accor im Jahr 2012 sein Wachstumsziel von 35.000 Zimmern (ohne Motel 6) weit übertroffen.
Dieses Wachstum wurde zu 48 Prozent im Asien-Pazifik-Raum, zu 28 Prozent in Europa, zu 14 Prozent in
Lateinamerika und zu 10 Prozent in Afrika/Mittleren Osten erwirtschaftet. Nach dem Rekordjahr 2011 mit
insgesamt 34.500 neuen Zimmern (ohne Motel 6) konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2012 ein neues
Rekordwachstum verzeichnen.
Ende 2012 umfasste der Hotelbestand des Konzerns über 450.000 Zimmer, von denen 37 Prozent in
Schwellenländern angesiedelt waren. 57 Prozent des Hotelbestands wurden im Rahmen von Managementund
Franchise-Verträgen bewirtschaftet.
Umsatz im 4. Quartal: Vergleichbarer Zuwachs von 2,5 Prozent und ausgewiesenes Wachstum von 5,0 Prozent
Im 4. Quartal 2012 betrug der Umsatz 1.447 Millionen Euro. Folgende Faktoren trugen zu dieser
Entwicklung bei:
• Der leichte Anstieg der RevPAR dank steigender Durchschnittspreise in allen Segmenten und das
starke Wachstum der Einnahmen durch Management- und Franchise-Verträge.
• Die Wachstumspolitik des Konzerns führte zu einem Umsatzwachstum von 70 Millionen Euro oder
5,1 Prozent. In diesem Rahmen wurden 77 Häuser mit über 11.700 Zimmern eröffnet und der
Hotelkonzern Grupo Posadas erworben, dessen Übernahme am 1. Oktober 2012 abgeschlossen
wurde. Die Integration von Grupo Posadas in den Konzern erfolgte im Laufe des 4. Quartals.
• Die Veränderung des Portfolios drückte den Umsatz um 52 Millionen Euro bzw. 3,8 Prozent. Die
Portfolio-Veränderung ist hauptsächlich auf die Asset-Management-Strategie zurückzuführen.
• Die Wechselkurseffekte erhöhten den Konzernumsatz vor allem durch die steigenden Wechselkurse des australischen Dollars und des britischen Pfunds um 16 Millionen Euro bzw.1,1 Prozent.
Bereinigt um Änderungen im Portfolio und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz im 4. Quartal 2012 um
2,5 Prozent.
* Hotels der Mittel- und Luxusklasse: Vergleichbares Umsatzplus v2,7 Prozent im Geschäftsjahr 2012, davon 2,4 Prozent im 4. Quartal
In den Hotels der Mittel- und Luxusklasse legte der ausgewiesene Umsatz im 4. Quartal um 3,3 Prozent zu.
Auf vergleichbarer Basis waren es 2,4 Prozent. Diese positive Entwicklung ist dem Anstieg der RevPAR zu
verdanken, welche von den steigenden Durchschnittspreisen angetrieben wurden, und dem zunehmenden
Anteil der Einnahmen aus Management- und Franchise-Verträgen, die um 10,5 Prozent zulegten und mit
1,2 Prozentpunkten am Umsatzplus des Quartals beteiligt waren.
Im 4. Quartal stieg der Umsatz der Hotels der Mittel- und Luxusklasse in Europa um 1,3 Prozent. Der Asien-
Pazifik-Raum verzeichnete trotz einer leicht rückläufigen Entwicklung in Australien einen Zuwachs im Umsatz
von 1,0 Prozent. In Lateinamerika betrug das Umsatzplus 5,0 Prozent.
* Economy-Hotels: Vergleichbares Umsatzplus von 2,6 Prozent im Geschäftsjahr 2012, davon 2,1 Prozent im 4. Quartal
Die Economy-Hotels konnten ein vergleichbares Umsatzplus von 2,1 Prozent und einen ausgewiesenen
Zuwachs im Umsatz von 3,2 Prozent im 4. Quartal verzeichnen. Dieser Zuwachs ist auf den kräftigen Anstieg
der Einnahmen aus Management- und Franchise-Verträgen zurückzuführen, die im 4. Quartal um 28,7 Prozent zulegten und zu zwei Drittel am Umsatzanstieg beteiligt waren.
Gleichzeitig ist das gute Geschäft den erfreulichen Ergebnissen im Asien-Pazifik-Raum (Umsatzplus von
4,1 Prozent) und Lateinamerika (+7,4 Prozent) zu verdanken. Trotz der weiterhin rückläufigen
Umsatzentwicklung am spanischen Markt, der im 4. Quartal ein Minus von 9,5 Prozent verzeichnete, war das
Europageschäft mit einem Umsatzplus von insgesamt 0,8 Prozent stabil.
Fazit: Bestätigung des EBIT-Ziels 2012 zwischen 510 und 530 Millionen Euro
In einem weiterhin ungewissen wirtschaftlichen Umfeld in Europa und mit einem kräftigen Geschäft in den
meisten Ländern im Asien-Pazifik-Raum und in Lateinamerika konnte Accor im 4. Quartal 2012 die
dynamische Geschäftsentwicklung der vorigen Quartale fortsetzen.
Der Konzern hat die Umstellung seines Geschäftsmodells fortgesetzt:
• Schnelles Wachstum des Hotelbestands: insgesamt 38.085 neue Zimmer im Jahr 2012, davon
etwa 11.700 Zimmer im 4. Quartal. Das Wachstum erfolgte zu 85 Prozent im Rahmen von Management- und Franchise-Verträgen und zu 72 Prozent in Schwellenländern.
• Fortsetzung des Asset-Management-Programms
Die Umstellung des Geschäftsmodells wird im Zeitraum von 2013 bis 2016 beschleunigt. Ziel des Konzerns ist es, 40 Prozent der Zimmer im Rahmen von Franchise-Verträgen, 40 Prozent im Rahmen von Management-Verträgen und 20 Prozent als Eigentümer und mittels Pachtverträgen zu bewirtschaften. Einzelheiten der neuen Konzernstrategie werden am 20. Februar 2013 anlässlich der Jahresergebnisse 2012 bekannt gegeben.
In diesem Kontext und angesichts der dynamischen Geschäftsentwicklung im 4. Quartal erfüllt Accor die
Erwartungen des Konzerns und bestätigt das EBIT-Ziel 2012 zwischen 510 und 530 Millionen Euro.

