BARIG e.V. (Board of Airline Representatives in Germany) unterstützt die heute gestartete Aktion des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) gegen die Luftverkehrsteuer. Für die international aufgestellte Luftverkehrswirtschaft verschärft die nur in Deutschland zum 1. Januar 2011 eingeführte Luftverkehrsteuer den weltweiten Wettbewerb. Diese Steuer müssen Fluggesellschaften für Passagiere mit Reisebeginn an deutschen Flughäfen entrichten.
Erste Konsequenzen der Luftverkehrsteuer sind bereits an deutschen Flughäfen sichtbar, die einen Verlust von rund fünf Millionen Passagieren aufweisen. Denn viele Passagiere entscheiden sich nun für Abflughäfen im nahen Ausland, um die durch die Sonderabgabe verteuerten Flugtickets zu umgehen.
„Die Luftverkehrsteuer schwächt den Luftverkehrsstandort Deutschland immens. Die entstehenden Belastungen von rund einer Milliarde Euro tragen oftmals die Fluggesellschaften, da diese Mehrkosten im wettbewerbsintensiven Markt den Passagieren nicht vollständig weiterberechnet werden können. Daher fordern wir eine schnelle Abschaffung dieser Sonderabgabe noch in diesem Jahr“, sagt Michael Hoppe, BARIG Generalsekretär.
BARIG appelliert an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag, die Evaluierung der Luftverkehrsteuer am 30. Juni 2012 zur Abschaffung der Sonderabgabe zu nutzen.

BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) e.V. vertritt und fördert die gemeinsamen Interessen von mehr als 100 Airline-Mitgliedern. Dazu gehören nationale wie auch internationale Fluggesellschaften aus dem Bereich Linienflug, Ferienflug, Air Cargo und Business Aviation, die im deutschen Markt tätig sind. Der Verband mit Sitz in Frankfurt am Main setzt sich seit seiner Gründung 1951 für die Verbesserungen der vertrieblichen und operationellen Bedingungen des Flugverkehrs in Deutschland ein. Im Rahmen des Engagements als repräsentative Einrichtung nimmt BARIG stellvertretend für die Fluggesellschaften Stellung zum Thema Wirtschaftsfaktor Luftfahrt ebenso wie zu den Perspektiven im Luftverkehr, zu Standortfragen für Flughäfen sowie zu Themen rund um Fluglärm, Umwelt und Sicherheit. Weitere Einzelheiten auf www.barig.org.

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