von Udo Rößling
Er könnte auch Kultur-Manager sein – der Paolo Masaracchia. Sein liebstes Hobby: Sein einmaliges Netzwerk mit rund 18.000 handverlesene Adressen, über das er Events und Aktionen organisiert: Gesammelt hat er die Adressen im Laufe seiner Karriere – als Hotelier. Denn der Spandauer – bekanntlich ist Spandau die Hauptstadt Berlins – vom Jahrgang 1969 startete nach seiner Ausbildung zum Fremdsprachensekretär seine Hotelkarriere als Page im Hotel Sylter Hof. In dem Berliner First Class-Haus absolvierte er auch seine Lehre zum Hotelfachmann. Danach wechselte er ins Novotel Berlin-Siemensstadt – der Beginn einer schönen und wechselvollen Reise mit sehr unterschiedlichen Schauplätzen: Novotel Köln West, Mercure Berlin Tempelhof Airport, Mercure Hotel Potsdam, Schlosshotel Mercure Goldschmieding Castrop-Rauxel (2000) – erstmals als Hoteldirektor. Hoteldirektor war er 2002 auch bei der Eröffnung des Accor Suitehotels Hamburg City, des ersten dieses Brands in Deutschland. Danach kehrte der Hotelier und Träger des „Bernache“ (eine der höchsten Accor-Auszeichnungen) nach Berlin zurück – ins Mercure Berlin Check Point Charlie.
Im Jahre 2009 verließ er die Accor Hotellerie und versuchte sich als General Manager der Hamburger Novum Hotels. Es blieb bei einem Versuch. Schicksal und Glück zugleich. Die Berliner Gold Inn Group, seit einigen Jahren auf Expensionskurs, nutzte die Gelegenheit und engagierte den Hotelier als Direktor des Dormero Hotels Hannover.
Doch der Spandauer zog es in seine Heimatstadt zurück, nicht zuletzt familiärer Bindungen wegen. Und da die Direktionsposition des Best Western Premium Moa Berlin-Moabit vakant war, kam es zu einer einzigartigen Verbindung: Das attraktive Hotel und der außergewöhnliche Hotelier. Sein Abschied aus Hannover gestaltete sich als eine Party mit 1600 Gästen. Beste Voraussetzungen dafür, dass das Hotel mit seinem imposanten Atrium zu einem gepflegten Event-Ort wird.
Foto: Udo Rößling

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