Bestätigung des EBIT-Ziels zwischen 510 und 530 Millionen Euro • Positive Entwicklung im 3. Quartal: +2,7 Prozent des ausgewiesenen Umsatzes und +5,8 Prozent auf vergleichbarer Basis trotz hoher ungünstigerer Basiseffekte • Anstieg des ausgewiesenen Umsatzes in den ersten 9 Monaten um +3,8 Prozent und um +5,8 Prozent auf vergleichbarer Basis • Beschleunigung des Wachstums im 3. Quartal im Economy-Segment, welches auf eine starke Nachfrage und einen Anstieg der Durchschnittspreise zurückzuführen ist
• Entwicklung Ende September: Eröffnung von 28.000 Zimmern (86 Prozent in Franchise- und Managementverträgen): Bestätigung des Jahresziels von 35.000 Zimmern
Zusammensetzung des Konzernumsatzes zum 30. September 2011:
Gesamtumsatz Ende September 2011: Ausgewiesener Zuwachs von 3,8 Prozent und vergleichbares Wachstum von 5,8 Prozent
Ende September 2011 betrug der Gesamtumsatz 4.597 Millionen Euro. Folgende Faktoren trugen zu dieser
Entwicklung bei:
• Die Wachstumspolitik des Konzerns führte zu einem Umsatzzuwachs von 80 Millionen Euro oder 1,8 Prozent. Bis Ende September 2011 wurden in diesem Rahmen 224 Häuser mit insgesamt 28.000 Zimmern eröffnet.
• Die Strategie zur Anpassung der Betriebsformen und die damit verbundene Veränderung des Portfolios drückten den Umsatz um 163 Millionen Euro bzw. 3,7 Prozent.
• Die Wechselkurseffekte drückten den Konzernumsatz durch die ungünstige Entwicklung des Euro zum US-Dollar seit dem 2. Quartal (Auswirkung: ein Verlust von 33 Millionen Euro) um 7 Millionen bzw. 0,2 Prozent, während die Entwicklung zum australischen Dollar den Konzernumsatz weiterhin positiv beeinflusst.
Bereinigt um Änderungen im Portfolio und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz Ende September 2011
um 5,8 Prozent, was auf den starken Anstieg der Auslastungsquote und die Erholung der Durchschnittspreise auf allen Segmenten zurückzuführen ist.

Umsatz des 3. Quartals: Ausgewiesener Zuwachs von 2,7 Prozent und vergleichbares Wachstum von 5,8 Prozent
Der Umsatz des 3. Quartals 2011 betrug 1.623 Millionen Euro. Folgende Faktoren trugen zu dieser Entwicklung bei:
• Die RevPAR wurden weiterhin von der höheren Auslastung und den steigenden Durchschnittspreisen angetrieben.
• Die Wachstumspolitik des Konzerns führte zu einem Umsatzzuwachs von 30 Millionen Euro oder 1,9 Prozent. In diesem Rahmen wurden 116 Häuser mit ca. 14.300 Zimmern eröffnet, 4.700 Zimmer davon sind auf die Übernahme von Citea und rund 2.700 Zimmer auf die Übernahme von 24 Mercure-Hotels im Rahmen von Franchiseverträgen in Großbritannien zurückzuführen.
• Die Strategie zur Anpassung der Betriebsformen und die damit verbundene Veränderung des Portfolios drückten den Umsatz um 61 Millionen Euro bzw. 3,9 Prozent.
• Die Wechselkurseffekte drückten den Konzernumsatz um 18 Millionen Euro bzw. 1,1 Prozent, was hauptsächlich auf die ungünstige Entwicklung des Euro zum US-Dollar zurückzuführen ist, während die Entwicklung zum australischen Dollar den Konzernumsatz positiv beeinflusst.
Bereinigt um Änderungen im Portfolio und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz Ende September 2011 um
5,8 Prozent.

Hotels der Mittel- und Luxusklasse: Im 3. Quartal 2011 vergleichbarer Zuwachs im Umsatz um 5,3 Prozent auf 907 Millionen Euro
In den Hotels der Mittel- und Luxusklasse legte der ausgewiesene Umsatz im 3. Quartal um 3,3 Prozent zu.
Auf vergleichbarer Basis waren es 5,3 Prozent. Trotz ungünstiger Basiseffekte im Vergleich zu den
vergangenen Quartalen konnten die RevPAR stark erhöht werden, welche auf den Anstieg der
Auslastungsquote und der Durchschnittspreise zurückzuführen sind.
Economy-Hotels (außerhalb der USA): Im 3. Quartal 2011, vergleichbarer Zuwachs im Umsatz um 7,5 Prozent auf 516 Millionen Euro
Die Economy-Hotels außerhalb der USA konnten sehr erfreuliche Zuwächse im Umsatz verbuchen: 5,3
Prozent ausgewiesen und 7,5 Prozent auf vergleichbarer Basis. Die Beschleunigung des Umsatzwachstums
setzte sich fort und ist weiterhin hauptsächlich auf den Anstieg der Auslastungsquote in Europa
zurückzuführen.
Geografischer Fokus – 3. Quartal
Frankreich verzeichnete im 3. Quartal sehr erfreuliche Umsatzzahlen und bildet mit einem Plus von
6,7 Prozent auf vergleichbarer Basis in der Mittel- und Luxusklasse und 7,1 Prozent auf vergleichbarer Basis
im Economy-Segment einen der dynamischsten Märkte Europas. Das Geschäft wurde von den
ausgezeichneten Umsatzzahlen der Sommersaison, insbesondere in Paris, angetrieben.
• Gestützt durch die Erholung der Durchschnittspreise setzte der RevPAR im Segment der Luxus- und
Mittelklasse das Wachstum im 3. Quartal fort. Alle Marken haben von dem dynamischen Geschäft
der Sommersaison profitiert und konnten einen starken Anstieg ihrer Kennzahlen verzeichnen.
Insbesondere die Marke Sofitel, die sich durch einen zweistelligen Zuwachs des RevPAR besonders
auszeichnet.
• Im Economy-Segment setzte sich die Verbesserung der Auslastung fort (+1,9 Pkt.), während
gleichzeitig die Durchschnittspreise stark anstiegen (+2,6 Prozent). Der Umsatzzuwachs ist
hauptsächlich auf die steigende Nachfrage zurückzuführen, insbesondere in Paris.
Deutschland verbuchte im 3. Quartal in der Mittel- und Luxusklasse auf vergleichbarer Basis ein Plus von
1,8 Prozent. Im Economy-Segment waren es 2,6 Prozent. Das Geschäft wurde in diesem Jahr von einem
ungünstigen Kalender gebremst. Im Vergleich wurden im 3. Quartal 2010 besonders viele Messen
veranstaltet. Die steigende Nachfrage konnte jedoch die rückläufige Entwicklung der Durchschnittspreise im
Segment der Mittel- und Luxusklasse und im Economy-Segment ausgleichen.
Großbritannien verbuchte im 3. Quartal in der Mittel- und Luxusklasse auf vergleichbarer Basis ein Plus von
6,6 Prozent. Im Economy-Segment waren es 9,8 Prozent. Das Geschäft wurde von der dynamischen
Nachfrage in London angetrieben, wo die Häuser im Durchschnitt zu mehr als 90 Prozent ausgelastet waren.
Durch die hohe Nachfrage konnten die Preise in allen Segmenten angehoben werden. Das Wachstum der
RevPAR ist auf den Anstieg der Auslastungsquote und der Durchschnittspreise zurückzuführen. Gleichzeitig
zeichnete sich das 3. Quartal durch einen starken Zuwachs der Nachfrage außerhalb Londons aus.
Das Geschäft in den Schwellenländern entwickelte sich weiterhin sehr dynamisch. In der Region Asien-
Pazifik stieg der Umsatz in der Mittel- und Luxusklasse um 10,0 Prozent und im Economy-Segment um
10,9 Prozent. Lateinamerika verzeichnete in der Mittel- und Luxusklasse ein Umsatzplus von 10,8 Prozent
und im Economy-Segment von 19,0 Prozent. Auf Grund der stark steigenden Nachfrage bei unverändertem
Hotelangebot konnten in Brasilien die Durchschnittspreise in der Mittel- und Luxusklasse und im Economy-
Segment stark erhöht werden.

Economy-Hotels in den USA: Im 3. Quartal vergleichbarer Zuwachs im Umsatz um 5,1 Prozent auf 153 Millionen Euro
Die Economy-Hotels in den USA verzeichneten im 3. Quartal mit 5,1 Prozent ihr stärkstes Umsatzwachstum
seit Beginn des Jahres. Diese Ergebnisse hängen mit der gestiegenen Auslastung (+1,8 Pkt.) und dem
Anstieg der Durchschnittspreise (+1,7 Prozent) im 3. Quartal zusammen, wobei im September die stärksten
Zuwächse der Kennzahlen verbucht wurden (+2,2 Pkt. bei der Auslastung und 2,7 Prozent bei den
Durchschnittspreisen). Das ungünstige wirtschaftliche Umfeld ist weiterhin von einem Anstieg der
Arbeitslosigkeit geprägt.
Motel 6 setzte den Ausbau seines Netzwerks mit der Eröffnung von 31 Hotels im Rahmen von
Franchiseverträgen in den ersten neun Monaten fort. Durch die Umstellung seines Geschäftsmodells auf
„Asset-Light“ konnte die Marke einen kräftigen Zuwachs der Franchisegebühren verzeichnen (Ende
September ein Plus von insgesamt 26 Prozent).
Ausblick 2011: Fortsetzung der im 1. Halbjahr beobachteten positiven Entwicklung
Durch die erfreulichen Ergebnisse der Sommersaison, so wie im September, wurde die im 1. Halbjahr
beobachtete positive Entwicklung im 3. Quartal fortgesetzt. Das Umsatzwachstum beschleunigte sich im
Economy-Segment, was auf eine starke Nachfrage im Berichtszeitraum und steigende Durchschnittspreise
zurückzuführen ist.
Der Konzern setzte seine Wachstumspolitik mit der Eröffnung von 28.000 Zimmern in den ersten neun
Monaten – 14.300 Zimmer davon im 3. Quartal – fort und bestätigt das Jahresziel von 35.000 neuen Zimmern.
In diesem Zusammenhang und auf Grund folgender Elemente:
- Fortsetzung einer dynamischen Geschäftsentwicklung im 4. Quartal 2011, da es keine Anzeichen
für eine Verlangsamung der Nachfrage gibt
- Bestätigung des EBITDAR-Margen-Ziels von 50 Prozent
bestätigt Accor das EBIT-Ziel 2011 zwischen 510 und 530 Millionen Euro.

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