Vom Dusit CEO bis zum Touristen helfen alle
Das Leitmotto des amerikanischen Präsidenten Barack Obama haben sich fast über Nacht die Bürger von Bangkok zu eigen gemacht: „Yes we can“ ist die neue große friedvolle Bürgerbewegung in der thailändischen Hauptstadt. Bereits einen Tag nach den letzten Schüssen versammelten sich Tausende auf den verwüsteten Straßen zum freiwilligen Aufräumen.

Der Bangkoker Bürgermeister bedankt sich bei den vielen freiwilligen Helfern bei einem Lauf durch die Stadt
Prominente, Unternehmer, große, kleine, arme und reiche Einwohner der gestressten Stadt Bangkok trafen sich zusammen mit Politikern, Polizisten und Soldaten auf den Straßen, um im wahrsten Sinne des Wortes aufzuräumen. Alle schwangen Besen und Schaufel, um so schnell wie möglich aus der Stadt der Tränen wieder die Stadt der Engel zu machen. Alle schaufelten und kehrten den Dreck und die Überbleibsel der vergangenen Tage weg. Teilweise so schnell, dass die von vielen privaten Unternehmern kostenlos zur Verfügung gestellten Lastwagen, Bagger und Arbeitsgeräte neben den hunderten „amtlichen“ Lastwagen und Baumaterialien von den städtischen Betrieben nicht ausreichten.

Tausende Menschen aus allen Gesellschaftsschichten haben sich der Aufräumaktion in Bangkok angeschlossen, mit dabei der CEO der Dusit International Hotels, Chanin Donavanik (links), und Mitglieder seines Teams.
Aber nicht nur Bangkoker wollten ihre Stadt reinigen, auch viele Ausländer und auch Touristen beteiligten sich an den Aktionen.

Den gesamten Tag über spendeten große, aber auch kleine und kleinste Unternehmen Wasser und Verpflegung. Aus der gesamten Region kamen und kommen Autofahrer und verteilen Wasser und Essen an die freiwilligen Helfer.


Tausende beteiligten sich an der Aufräumaktion in Bangkoks Straßen

Lumpini Plaza vor dem Dusit Thani Hotel, wo sich die freiwilligen Helfer sammelten

