von Redaktion, pata
Die neuesten Zahlen der Pacific Asia Travel Association vom 28. August 2009 zeigen bei den internationalen Besuchereinreisen im Asien-Pazifik-Raum* von Januar bis Juni 2009 einen Rückgang von schätzungsweise sechs Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2008 auf. Das außerordentlich schwierige Geschäftsumfeld dämpfte zunehmend die Nachfrage im Tourismus, während im Monat Mai der zweite große Grippeausbruch in diesem Jahrzehnt bestätigt wurde. Die Reise- und Tourismussektoren im Asien-Pazifik-Raum spürten dies umgehend und verzeichneten bei den Besucherzahlen einen starken Rückgang von 10 Prozent. Im Juni gab es jedoch eine leichte Verbesserung.
Alle fünf Subregionen des Asien-Pazifik-Raums meldeten im ersten Halbjahr 2009 verringerte Besucherzahlen, davon am stärksten betroffen Südasien mit 8,1 Prozent. In Nord-, Mittel- und Südamerika fielen die Besucherzahlen um 7,7 Prozent, Südostasien meldete bei den Einreisen einen Rückgang von 5,7 Prozent. Letzteres ist wesentlich auf zweistellige Rückgänge in den Märkten Singapur, Thailand und Vietnam zurückzuführen.
Nordostasien, die größte Subregion des Asien-Pazifik-Raums, verzeichnete mit 5,2 Prozent den geringsten Rückgang, verlor in Sachen Volumen jedoch mehr als fünf Millionen internationale Einreisen. Die Besuchereinreisen nach China, Hongkong, Macau und Japan fielen geringer als im Vorjahr aus, Taipei und Korea aber widersetzten sich dem Trend mit zweistelligen Wachstumsraten von 10 bzw. 15 Prozent. Der Pazifik, hart getroffen von stark verminderten Einreisen nach Hawaii (-10 Prozent) und Guam (-15 Prozent), verzeichnete im Jahresvergleich einen Besucherrückgang von 6,6 Prozent.
Frau Phornsiri Manoharn, Vorsitzende der PATA: „In der Mitte des Jahres 2009 hat der Asien-Pazifik-Raum sechs Prozent seiner internationalen Einreisen eingebüßt, was sich in realen Zahlen in Form von knapp 10,5 Millionen weniger Besuchern niederschlägt und damit das außerordentlich schwierige Geschäftsumfeld widerspiegelt. Es gibt allerdings etwas Grund für vorsichtigen Optimismus für das zweite Halbjahr, denn die globale Wirtschaft zeigt momentan mehr Stabilität mit Anzeichen von aufkeimendem Wachstum.“
* 41 im PATA Annual Tourism Monitor gemessene und gemeldete Destinationen


