Die britische Regierung muss dringend ihren Entschluss zur Erhöhung der Fluggaststeuer überdenken, so die Sicht der Pacific Asia Travel Association.

 

“Es handelt sich um nichts weiter als eine gewaltige, strafende Steuer für Unternehmen und Familien. Im ganzen Asien-Pazifik-Raum kämpfen Destinationen gegen die dramatischen Auswirkungen der globalen Rezession. Die UNWTO liegt ganz recht in ihrer Aussage, dass die Reisebranche und der Tourismus effektiv an G20-Konjunkturpaketen teilhaben können – und doch hält es die britische Regierung für angebracht, an ihren Plänen zur Einführung dieser dramatischen Erhöhungen der Ausreisesteuer festzuhalten”, urteilte der Vorsitzende und CEO, Greg Duffell.

 

“Was Premierminister Gordon Brown zugesteht, wird vom Schatzkanzler Alistair Darling wieder genommen. Der Kanzler führt sich auf wie ein moderner Sheriff von Nottingham, wenn er den Reisenden und der Tourismusbranche schlecht durchdachte, ungerechte und ungerechtfertigte Bürden auferlegt. Wir sind zutiefst enttäuscht, dass die kürzlich erfolgte Haushaltserklärung diesem Problem keine Aufmerksamkeit geschenkt hat.”

 

“Dieser Schritt wird mit Sicherheit nach hinten losgehen. Kluge Reisende werden sich für Langstreckenflüge aus Flughäfen auf dem europäischen Festland entscheiden – und das stellt eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen und Arbeitsplätze in Großbritannien dar”, fügt Greg Duffell hinzu.

 

Die PATA ist überzeugt, dass diese jüngste Steuererhöhung eine unverhältnismäßige Bürde für die Reisebranche und den Tourismus darstellt und nichts weiter ist als eine zusätzliche Methode der Umsatzsteigerung für die britische Regierung unter dem äußerst dubiosen Deckmantel der Konsolidierung ihrer grünen Referenzen.

 

“Wir unterstützen die Bemühungen der Regierungen, Tourismusorganisationen und anderen Branchenpersönlichkeiten aus Großbritannien und dem gesamten Asien-Pazifik-Raum, eine Revision dieser Politik herbeizuführen”, sagte Greg Duffell.

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