„Nach einem überdurchschnittlichen Wachstum in den vergangenen Jahren hat sich der Erfolgskurs der Best Western Hotels auch im Geschäftsjahr 2008 fortgesetzt“, freut sich Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Hotels Deutschland GmbH, der die weltweit größte Hotelkette seit April vergangenen Jahres in Deutschland führt. „Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sind wir als starke Marke für die Individualhotellerie bestens für die bevorstehenden Aufgaben gewappnet“, so Smola. Die Hotelgruppe präsentiert auf ihrer Jahres-Pressekonferenz in Frankfurt erneut ein Rekordgeschäftsjahr in Deutschland. Als Markenpartner für die unabhängige Hotellerie konnte die Gruppe ihre Position in Deutschland deutlich ausbauen. Die Best Western Hotels haben erstmals einen Gesamtumsatz von 502,6 Mio. Euro realisiert, was einem Plus von sieben Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Derzeit gehören zur Best Western Hotels Deutschland GmbH 177 individuelle Hotels der Drei- bis Vier-Sterne-Kategorie, darunter sowohl Tagungs- und Stadthotels als auch Ferienresorts.

 

„Wir liegen in unseren Zuwachsraten deutlich über dem Branchendurchschnitt“, erklärt Smola. So zeigt sich die erfreuliche Jahresbilanz der Hotelgruppe in einem um mehr als fünf Prozent auf 78,30 Euro gestiegenen durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis der Hotels. „Ziel ist es, das Ratenniveau der deutschen Hotels auch in 2009 konstant zu halten“, so Smola. Auch die Auslastung der deutschen Best Western Hotels ist im vergangenen Jahr leicht gewachsen. So haben die Hotels der Gruppe eine durchschnittliche Belegung von 67,5 Prozent realisiert, was einem Plus von 1,5 Prozent entspricht (2007: 66,5 Prozent Belegung). „Mit diesem Zuwachs liegen wir erneut über dem Ergebnis der Gesamtbranche, die nach aktuellen Kennzahlen des Marktforschungsinstituts MKG Hospitality von Januar bis Dezember 2008 bei den Raten ein Plus von 3,9 Prozent und bei der Belegung sogar ein Minus von 1,3 Prozent gegenüber Vorjahr realisiert hat“, sagt Smola. Der durchschnittliche Zimmerumsatz, der so genannte RevPAR (Revenue Per Available Room), wurde in den Best Western Hotels im Geschäftsjahr 2008 um satte 6,5 Prozent auf 52,80 Euro gesteigert. Das durchweg positive Geschäftsjahr spiegelt sich auch in der Hotelexpansion der Gruppe wider. So konnte das Hotelportfolio der Best Western Hotels Deutschland GmbH im vergangenen Jahr ein weiteres Mal deutlich ausgebaut werden: Mit nunmehr 176 Hotels in Deutschland und einem Haus in Luxemburg ist Best Western die größte Hotelgruppe in Deutschland. Im Jahr 2008 verzeichnete die Hotelgruppe 13 Neuzugänge, sechs Hotels haben die Gruppe aufgrund von Qualitätsmängeln oder Betreiberwechsel verlassen.

 

„Wir spüren eine steigende Nachfrage von Individualhotels und Hotelbetreibern nach einem internationalen Markenanschluss – insbesondere in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten. Die Anbindung an weltweite Vertriebs- und Marketingmaßnahmen und Qualitätskontrollen sichert den wirtschaftlichen Erfolg von Einzelhotels“, erklärt Smola die Expansion der Marke. Dies zeigt sich bereits in den ersten Wochen dieses Jahres. Sechs Hotels haben sich seit Beginn des Jahres für Best Western entschieden. Unter anderem ergänzt das ehemalige Steigenberger Hotel in Lam als Best Western Premier Hotel Sonnenhof das Best Western Angebot an Golf- und Wellnesshotels. Ein weiteres Ferienhotel in Timmendorfer Strand wird sich im ersten Quartal 2009 der Hotelgruppe anschließen. Zu den neuen Best Western Hotels in diesem Jahr gehören außerdem Häuser in Mettmann und Lahnstein sowie zwei im Bau befindliche Hotels in Heidenheim und Bamberg.

 

„Die derzeitige globale Finanz- und Wirtschaftskrise wird auch an der deutschen Hotellerie nicht spurlos vorbeigehen. Wir gehen davon aus, dass es in diesem Jahr zu einer sinkenden Nachfrage im Markt und zu entsprechenden Umsatzeinbußen, insbesondere bei der Fünf-Sterne-Stadthotellerie, kommen wird. Es gilt allerdings, unnötiges Preisdumping zu verhindern und auf mögliche Einbrüche besonnen zu reagieren. Zurzeit beobachten wir im Markt Geschäftsverlagerungen in günstigere Hotelkategorien, von denen Best Western Hotels profitieren könnten“, so Smola. „Als Qualitätsmarke im Drei- bis Vier-Sterne-Bereich registrieren wir deshalb bisher nur sehr leichte Umsatzeinbußen. Viele Geschäftsreisen und Tagungen, die bisher im Luxussegment stattfanden, werden in diesen Zeiten eher in unseren Hotels gebucht. Wir blicken deshalb mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft.“

 

„Gleichzeitig haben unsere strategischen Entscheidungen nicht nur den Börsenkurs im Fokus. Wir konzentrieren uns konsequent auf Gästezufriedenheit und die Bindung neuer Zielgruppen an unsere Marke“, führt Smola aus. „Die Devise heißt: Jetzt gerade! Statt Budgets zu kürzen, werden wir unsere Vertriebs- und Marketingkraft ausbauen, um noch stärker Umsätze in unsere Hotels zu steuern und uns deutlich vom Wettbewerb abzusetzen.“ Es ist davon auszugehen, dass es in diesem Jahr zudem zu einem überdurchschnittlichen Ausbau des Hotelportfolios bei Best Western kommen wird. „Es hat sich gezeigt, dass in Krisenzeiten die Nachfrage von Hotelunternehmern nach Markenanschluss besonders hoch ist“, erläutert Smola.

 

„Wir sehen die schwierigen Wirtschaftbedingungen als Herausforderung, uns im Markt noch stärker zu profilieren und uns von dem kleiner werdenden Kuchen ein größeres Stück zu sichern“, so Smola. „Unsere Voraussetzungen sind dabei exzellent: Wir befinden uns in einer Hotelkategorie, die in diesen Zeiten zu den Gewinnern im Markt zählt, da bei vielen Reisenden ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sowie die Sicherheit einer Qualitätsmarke zum entscheidenden Kriterium bei der Hotelauswahl wird“, erklärt Smola die positiven Prognosen für die Zukunft. „Unser Marke wird gestärkt aus der Krise hervorgehen, da wir nun Gäste, die früher eher in höherpreisigen Kategorien gebucht haben, gewinnen können.“  Der Best Western-Chef geht davon aus, dass das Hotelangebot in Deutschland bis Jahresende auf 190 Häuser ausgebaut werden kann. Smola: „Wir sind auf dem besten Weg, unser Ziel von 200 Hotels in Deutschland im Jahre 2010 zu realisieren.“

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