In einem Treffen während des ATF 2009 in Hanoi, Vietnam, bewilligten Führungspersonen im Tourismus aus sechs Ländern der Greater Mekong Subregion (GMS) eine gemeinsame Erklärung zur Förderung des Tourismus und arbeiteten weitere Entwicklungspläne für die nahe Zukunft aus.

Es wird erwartet, dass die GMS-Länder bis zum Jahr 2015 53 Millionen Touristen empfangen und dabei 4,2 Millionen Arbeitsplätze schaffen werden.

In den letzten Monaten haben die globale Wirtschaftskrise und der Klimawechsel ihren Tribut von der Tourismusbranche in der Region gefordert.


Die sechs Minister aus GMS, einschließlich Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam, haben sich der zukunftsfähigen Leitung natürlicher und kultureller Tourismusattraktionen verpflichtet. Sie beabsichtigen, zusammen den Tourismus in der Region zu vermarkten und gleichzeitig den Umweltschutz und die gemeinsame Nutzung natürlicher Ressourcen zu gewährleisten.
Es wird bald eine neue Website veröffentlicht werden, um die Marketingkampagne „Explore Mekong“ voranzutreiben: www.exploremekong.org.
Die Minister unterstützten auch die Kampagne „Visit Mekong 2009/10“, die von der thailändischen Tourismusbranche ins Leben gerufen wurde. Sie verpflichteten sich darüber hinaus der Verbesserung und Ausweitung der Infrastruktur, um das Reisen zwischen den Ländern der Mekong-Subregion zu vereinfachen.


Die Minister werden beim 14. ASEAN Gipfel im Februar 2009 in Thailand die Abschaffung von Visa und ein neues Programm einheitlicher Preise für internationale und einheimische Reisende besprechen. Alle Minister waren sich einig, dass ein einzelnes Visum für alle Mitgliedsstaaten das internationale Reisen wesentlich leichter gestalten und somit mehr Touristen einbringen würde. Das Ziel muss es sein, dass internationale Touristen nur ein Visum benötigen, um die Zehn Länder besuchen zu können, womit in Asien ein System eingeführt würde, das in der Europäischen Union bereits als normal angesehen wird.



Joachim Fischer, derzeig in Hanoi, Vietnam


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