Für Horst Schulze, Vorsitzenden und CEO von West Paces Hotel Group, der Muttergesellschaft von Capella Hotels and Resorts, ist Reisen mehr als Luxus – es ist eine Notwendigkeit. „Luxus ist alles, was man nicht benötigt“, sagt der renommierte Hotelier. „Wir brauchen Reisen, um uns als menschliche Wesen zu erhalten“, sagt er. „Neben Arbeit und unserer täglichen Routine brauchen wir auch etwas anderes in unserem Leben.“
Nachdem er seinen Ruf mit der Ritz-Carlton Hotelgesellschaft aufgebaut hatte, gründete Horst Schulze Capella Hotels and Resorts
Schulze, Preisträger in „Leaders in Luxury“ in der Kategorie Hotels der Luxury Travel Show, machte sich an der Ritz-Carlton Hotel Company einen Namen, wo er von 2001 bis 2002 als Vizevorsitzender fungierte, nachdem er seit 1988 als Vorsitzender und COO der Ritz-Carlton Group tätig gewesen war.
Der Luxusmarkt ist Schulzes spezielle Nische, und er führt dies mit den Edelhäusern von Capella fort. Capella bietet die einzigartigen Vorteile der feinsten Boutiquehotels, einschließlich hervorragender Architektur und Innenausstattung, Privatsphäre, individuellem Service und Augenmerk aufs Detail – verbunden mit den Annehmlichkeiten der großen Luxushotels und -Resorts dieser Welt. Seit der Eröffnung seines ersten Hauses im Mai 2007 – Schloss Velden, eines Capellahotels in Velden, Österreich – haben Schulze und sein Unternehmen den Briedenbacher Hof in Deutschland eröffnet und werden im Dezember das Capella Ixtapa in Mexiko aufmachen. Häuser in Telluride, CO, Cabo San Lucas, der Riviera Maya, Singapur und Irlands Beara-Halbinsel sind für die Eröffnung in 2009 geplant.
Schulze merkt an, dass selbst in dieser jetzigen Wirtschaftslage ein Bedarf für hochwertige Resort-Reisen besteht. „Die Leute sind bereit, mehr Geld für eine sichere Sache auszugeben“, sagt er. „Sie wollen ihr Geld nicht bei einem riskanten Urlaub verschwenden. Zu viele Leute nennen sich dieser Tage ‘Luxus’.“
Schulze räumt ein, dass in einer schwierigen Wirtschaft Strategien geändert werden müssen, „aber Ziele, Motive und Werte ändern sich nicht; das Ziel, Spitzenleistungen zu bieten, ändert sich nicht.“
Eine Tradition Hoher Standards
Unter Schulzes Führung wurde die Gruppe Ritz-Carlton in den Jahren 1992 und 1999 mit dem Malcolm Baldridge National Quality Award ausgezeichnet – die erste und einzige Hotelgesellschaft, die auch nur einen solchen Preis erlangt hat. Darüber hinaus wurde Ritz-Carlton wiederholt von Fachzeitschriften als „beste Hotelgesellschaft der Welt“ gewählt.
Nach seinem Beitritt zu Ritz-Carlton as Gründungsmitglied und President of Operations, 1983, entwickelte Schulze die Betriebs- und Servicestandards, die seither weltberühmt geworden sind. Er wurde 1987 als stellvertretender Vorsitzender und 1988 als Vorsitzender und COO eingesetzt. Als er die Gruppe verließ, um die West Paces Hotel Group zu gründen, war er verantwortlich für die weltweiten Tätigkeiten von Ritz-Carlton im Umfang von zwei Milliarden US-Dollars.
Vor seiner langen Amtszeit bei Ritz-Carlton verbrachte Schulze neun Jahre bei der Hyatt Hotels Corp., wo er als Hotel General Manager, regionaler Vizevorsitzender und Firmenvizevorsitzender fungierte. Vorher arbeitete er für Hilton Hotels.
Schulze definiert Luxus als „frei von Makeln“. „Ein Luxusurlaub“, sagt er, „ist einer, bei dem alles funktioniert.“
„Service ist von höchster Bedeutung“, beteuert er. „Er muss individuell und hervorragend sein. Sie kreieren etwas außergewöhnliches für Kunden, und es ist entscheidend, alles um das Individuum herum zu gestalten. Während Gäste alle Annehmlichkeiten eines großen Resorts suchen, so wollen sie doch auch diese Individualität und Privatsphäre.“
Zusätzlich merkt er an, „es ist wichtig für das Hotel, den Gast mit dem Reiseziel zu verbinden. Das Hotel sollte sich als Sachkundiger zu dem Reiseziel verstehen.“
„Luxus muss verlässlich sein“, fügt Schulze hinzu. „Die Kinden müssen in der Lage sein, auf den Namen des Unternehmens zu zählen.“ Ohne Zweifel ist Capella Hotels and Resorts, unter Schulzes Führung, ein Unternehmen, auf das Reisende sich verlassen können.

