Steigende Besucherzahlen im Wintergarten dank Markus Pabst

Gastro-Schwäche

HOTEL CALIFORNIA, der Kurztrip an die US-Westküste zu Sonne, Strand und guter Laune, wird zur Erfolgsstory: Die Show mit Artistik der Spitzenklasse, Humor und unvergessener Musik bringt nicht nur gute Laune, sondern lässt auch den Wintergarten wieder in die schwarzen Zahlen zurück finden. Die Verkaufszahlen haben sich seit Start am 26. Juni konstant nach oben bewegt und liegen selbst im besucherschwachen Juli deutlich über 50 Prozent. Angesichts der bereits erfolgten Buchungen lässt auch der September ein außergewöhnlich gutes Ergebnis erwarten.

Nicht nur die Show mit ihrer gelungenen Mischung aus Musik, Humor, Artistik und einfach guter Unterhaltung, sondern auch das Ambiente hat das Publikum überzeugt. Strandsand, Liegestühle, Picknick-Korb und die “Sunset Bar” am Eingang kommen bei den Besuchern sehr gut an!
“Ich bin angesichts der Verkaufszahlen sehr zuversichtlich”, gibt Wintergartenchef Frank Reinhardt seiner Hoffnung Ausdruck. “Die dritte Eigenproduktion unter meiner Führung zeigt, dass der schwierige Turnaround nämlich die Sanierung des Unternehmens und die programmliche Neuausrichtung greifen. HOTEL CALIFORNIA ist ein gelungenes Beispiel für den Spagat, der gemacht werden muss, nämlich das Stammpublikum halten und parallel dazu neue Zielgruppen erschließen.”

Eigentlich ist der maßgebliche Regisseur Markus Pabst und der ist für den Erfolg der Show verantwortlich. Bereits vor Wochen hatte der “Tourism-Insider” empfohlen Markus Pabst zu holen um den traditionsreichen Wintergarten wieder erfolgreicher zu machen.
Aber den Herren Geschäftsführern der Wintergarten GMBH sei auch gesagt, wenn man als Gast 50 Minuten auf sein Getränk warten muss und dann kein Kellner mehr fragt ob man in den restlichen anderthalb Stunden noch etwas trinken möchte, kann jede noch so gute Show zur negativen Beurteilung kommen. Der Wintergarten ist ein gesamtheitliches Konzept: zur guten Show gehört auch guter Service.
Wenn man durch aufmerksamen und guten Service zusätzlich zu den Eintrittsgeldern auch noch mehr Umsatz in der Gastronomie bekommt, lässt sich solch ein Unternehmen wie der Wintergarten auch leichter und finanziell ruhiger handeln.
Ein weiteres Ärgernis für viele Besucher ist der schmale Gang für das Servicepersonal – die Gäste auf den Sitzen Nummer acht werden ständig durch den Service gestört, müssen vor oder zur Seite rücken um Platz zu machen. Vielleicht sollte sich mal der Gastronomieleiter und der Geschäftsführer zwei Stunden während einer Show auf diese Plätze setzen.
Die Varieteshow im Berliner Wintergarten ist ein “muss” für jeden Berlin-Besucher und jeder Berliner sollte sich mindestens einmal im Jahr dort eine Show ansehen. Die kleinen “Problemchen” am Rande sind leicht und schnell und vor allem ohne Kosten abzustellen.
Kommt noch ein wenig aggressivere Public Relation und etwas Marketing dazu – wird der Wintergarten weiter in seinem Glanz erstrahlen. Marketing und PR heißt übrigens nicht nur finanzielles Budget sondern vor allem kreative Ideen und die hat man in dem Varietegeschäft sicherlich. Vor allem im nationalem und internationalem Bereich (besonders Reisemessen) vermissen wir ein Auftreten des Wintergartens.
Der Wintergarten wird sich im Spiel der “Kollegen” von “Chamäleon”, “Bluemangroup” und den anderen Attraktionen in Berlin behaupten und auch in Zukunft eine führende Rolle spielen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.