Die Vorsitzende des Tourismusausschusses Marlene Mortler begrüßt das Ende der Katalogpreisbindung. „Unsere Überzeugungsarbeit trägt nunmehr endlich Früchte“, sagte die CSU-Politikerin. Sie hatte sich seit längerem für die Änderung eingesetzt. „In Zeiten des Internets ist die Katalogpreisbindung nicht mehr zeitgemäß“, urteilte Mortler. Während Online-Anbieter jederzeit mit einem Klick ihre Preise neu kalkulieren können,  hätten Katalogpreisanbieter nur zwei Mal im Jahr die Gelegenheit gehabt, Angebote zu formulieren. „Diese Wettbewerbsverzerrung hat nun ein Ende“, sagte Mortler.

Der von manchen bereits tot gesagte Katalog habe wieder Zukunft: „Wer will, kann seinen Urlaub ach weiter ohne Computer, wie gewohnt im Katalog blätternd, im Griff behalten.“ Die CSU-Frau wies mit Blick auf den Verbraucherschutz nachdrücklich darauf hin, dass eine Preisänderung nach Vertragsabschluss nicht mehr möglich sei. Zudem müsse im Katalog darauf hingewiesen werden, dass die dort verzeichneten Preise unter Vorbehalt stünden. „Ich appelliere an die Anbieter, dies auch für den Verbraucher deutlich erkennbar zu tun“, mahnte Mortler.

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