Die Tourismus-Branche ist zufrieden.

Deutschland ist nach Spanien und Frankreich das beliebteste Reiseziel der Europäer: Neun Prozent ihrer Reisen führten im Jahr 2007 hierher. Die größten Deutschland-Fans sind dabei mit 9 Millionen Gästen die Niederländer.

Rund 55 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland zählte die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) im vergangenen Jahr. 75 Prozent dieser Übernachtungsgäste kamen aus Europa.
Die Gesamtzahl der Übernachtungen legte 2007 zu und übertraf sogar die Bilanz des Jahres 2006, als die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland stattfand: Die Branche registrierte 361,8 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland, wie die DZT in München mitteilte.

Trotz des teuren Euros reisten auch knapp 5 Millionen US-Amerikaner nach Deutschland – nach den Niederlanden der zweithöchste Anteil ausländischer Touristen. Knapp dahinter stehen die Briten mit 4,4 Millionen Besuchern.
Nimmt man die Touristen zusammen, dominierten jedoch die Einheimischen: Vier von fünf Deutschland-Urlaubern kamen aus der Bundesrepublik, nur 19 Prozent aus dem Ausland.

Die Tourismus-Industrie ist sich sicher, dass dieser leichte Aufwärtstrend noch ein wenig anhält. Trotzdem werden DZT und die einzelnen Fremdenverkehrsämter und Tourismus-Organisationen in der nahen Zukunft ihr Engagement und Bemühen verstärken und auch den einen oder anderen Euro mehr im Marketing einsetzen.

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