Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Touristik -er steht für Verlässlichkeit, Kundennähe und Innovationskraft. Um dieser Säule im Deutschen Reiseverband mehr Gewicht zu verleihen, kandidiert Harald Rutert, Rechtsanwalt und Generalbevollmächtigter von schauinsland-reisen, für das Amt des DRV-Vizepräsidenten in Säule C, die die mittelständischen Reiseveranstalter vertritt.
„Mittelständische Veranstalter sind das Herz unserer Branche. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass ihre Interessen im DRV noch stärker gehört und in konkrete politische Verbesserungen übersetzt werden – fair, praxisnah und zukunftsorientiert“, erklärt Harald Rutert.
Programm und Ziele
Harald Rutert möchte die Arbeit des Verbands nach außen wie nach innen zukunftsorientiert weiterentwickeln. Nach außen will er gemeinsam mit den Organen des DRV für die Interessen aller Mitglieder eintreten – insbesondere im Dialog mit Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Stakeholdern.
Ein zentrales Anliegen ist für ihn die Deregulierung überbordender Vorschriften, die insbesondere den Mittelstand zunehmend belasten. Beispiele sind das übermäßig komplexe touristische Steuerrecht, formale ESG-Anforderungen sowie die Reform der Pauschalreiserichtlinie. Hier gilt es, praxisgerechte Lösungen zu entwickeln. „Die Aufsicht des BMJV über den DRSF hat sich in der Praxis zu einer Art Über-Geschäftsführung entwickelt. Das geht weit über die eigentlichen Aufgaben einer Aufsicht hinaus und verhindert, dass der DRSF zügig sachgerechte Entscheidungen treffen und umsetzen kann“, so Rutert.
Darüber hinaus will Rutert die Interessenvertretungen des Outgoing-Tourismus stärker bündeln, um mit einer geschlossenen Stimme gegenüber Politik und Gesellschaft mehr Gewicht zu erlangen.
Auch innerhalb des DRV setzt er klare Prioritäten: Er setzt sich dafür ein, die mitgliederbezogene, transparente und effiziente Interessensvertretung des Verbands weiter auszubauen. Dazu gehören die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Aufgabenverteilung zwischen Präsidium und Geschäftsführung ebenso wie eine Stärkung der Rolle des Verbands in Berlin und Brüssel. Ferner ist für ihn eine kritische Betrachtung der bestehenden Säulenstruktur sowie die Förderung der Willensbildung und des offenen Meinungsaustauschs innerhalb der Säule C wichtig.
„Wir brauchen faire Regeln, die unternehmerisches Handeln ermöglichen. Übermäßige Bürokratie und praxisferne Regulierung gefährden die Wettbewerbsfähigkeit gerade der mittelständischen Veranstalter. Ich möchte zuhören, Anliegen aufnehmen und daraus konkrete Schritte ableiten, von denen alle profitieren. Mein Ziel ist ein DRV, der die gesamte Branche stark, transparent und geschlossen repräsentiert“, betont Rutert.
Ein besonderes Anliegen ist für Harald Rutert in seiner Arbeit das Thema Nachhaltigkeit. Er sieht es nicht als bloße Pflichtübung, sondern als ureigenes wirtschaftliches Interesse der Branche: „Sauberes Wasser und saubere Strände sind Teil unseres Produkts – unsere Gäste erwarten kristallklares Wasser und eine intakte Natur. Ebenso brauchen wir gut ausgebildete Menschen in den Zielgebieten, die unter fairen sozialen Bedingungen arbeiten. Nachhaltigkeit bedeutet deshalb nicht nur Bürokratie, sondern Zukunftsfähigkeit. Zugleich darf sie nicht mit übermäßigem administrativem Aufwand belastet sein.“
Juristische Expertise und Branchenerfahrung
Seit vielen Jahren ist Rutert Generalbevollmächtigter von schauinsland-reisen und verantwortet dort zentrale rechtliche und strategische Themen. Als Jurist mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Touristik verbindet er fundiertes Fachwissen mit einem klaren Blick für die Herausforderungen mittelständischer Veranstalter. Seine Arbeitsweise ist geprägt durch praxisnahe Lösungen, die wirtschaftliche Vernunft und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbinden.
„Harald Rutert ist für mich ein Garant dafür, dass die Anliegen des Mittelstands mit Kompetenz und Leidenschaft vertreten werden. Er kennt die Praxis wie kaum ein anderer und wird sich mit Nachdruck für die Branche einsetzen“, betont Gerald Kassner, Geschäftsführer von schauinsland-reisen.
Persönlicher Anspruch
Harald Rutert versteht seine Kandidatur bewusst als zeitlich begrenztes Engagement: „Ich möchte mein Amt auf eine Legislaturperiode beschränken. In dieser Zeit will ich helfen wichtige Weichen zu stellen und den Weg für die nächste Generation zu bereiten. So wie wir es bei schauinsland-reisen erfolgreich schaffen, Verantwortung generationenübergreifend weiterzugeben, möchte ich auch im DRV dazu beitragen, dass junge Branchenvertreterinnen und -vertreter frühzeitig Verantwortung übernehmen und die Zukunft des Verbands aktiv mitgestalten.“
Brücken bauen im Verband
Als Vizepräsident möchte Harald Rutert die Interessen mittelständischer Reiseveranstalter mit Nachdruck vertreten und zugleich Brücken innerhalb des Verbands schlagen – zwischen großen und kleinen Mitgliedern, zwischen Tradition und Innovation.
„Ich sehe meine Rolle darin, die Anliegen der Mitglieder aufzunehmen und sie konstruktiv in den Verband und in die politische Diskussion einzubringen. Besonders in der Säule C möchte ich den Austausch intensivieren und dafür sorgen, dass die Stimmen der mittelständischen Veranstalter klarer gehört werden. Der DRV muss in Zukunft noch stärker die Interessen all seiner Mitglieder einfordern, bündeln und vertreten“, so Rutert.
Zur Person
Harald Rutert (geb. 1954) ist Rechtsanwalt und seit zehn Jahren Generalbevollmächtigter von Schauinsland-reisen. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften begann er seine berufliche Laufbahn als Rechtsanwalt. Schon früh spezialisierte er sich auf Fragen des Tourismusrechts und die rechtliche Begleitung von mittelständischen Reiseveranstaltern.
Seit 35 Jahren prägt er die Entwicklung von Schauinsland-reisen – zunächst beratend, später in leitender Funktion. In seiner Rolle als Generalbevollmächtigter verantwortet er zentrale rechtliche und strategische Themen des Familienunternehmens, darunter Vertragswesen, Compliance, politische Interessenvertretung sowie branchenspezifische Rechtsfragen. Rutert steht der Gesellschafterfamilie seit vielen Jahren beratend und gestaltend zur Seite und begleitet den Übergang von der dritten in die vierte Generation bei Schauinsland-reisen in allen zentralen rechtlichen und strategischen Themen. Darüber hinaus engagierte sich Rutert neun Jahre im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht, wo er den Großteil dieser Zeit als Vizepräsident tätig war. Er gilt als verlässlicher und geschätzter Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, wenn es um die Rahmenbedingungen für mittelständische Reiseveranstalter geht.
„Neben seiner juristischen und strategischen Expertise ist Harald Rutert für uns vor allem zwischenmenschlich unverzichtbar. Er hat stets ein offenes Ohr für die Anliegen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und genießt das Vertrauen der gesamten Belegschaft. Mit seiner ruhigen, lösungsorientierten Art ist er seit vielen Jahren ein wertvoller Bestandteil unseres Unternehmens.“, so Gerald Kassner.


