Miami wird bei den Deutschen immer beliebter: Für die ersten neun Monate des Jahres 2014 verzeichnet das Fremdenverkehrsamt ein Plus von 6,9 Prozent aus dem deutschen Markt. Das entspricht knapp 280.000 Besuchern, die zwischen Januar und September 2014 deutsches Schmuddelwetter gegen tropische Temperaturen eintauschten. Damit rückt die Bundesrepublik um einen Platz auf Rang 5 im internationalen Vergleich auf.
Insgesamt kamen in den ersten neun Monaten 5,4 Millionen internationale Gäste nach Miami, ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders beliebt ist die Stadt demnach bei Brasilianern, Kanadiern, Kolumbianern, Argentiniern – direkt gefolgt von den Deutschen.

Downtown Miami Biscayne Boulevard

Floridas Sonnenmetropole punktet mit ihrer Vielfalt und Weltoffenheit: Neben den weißen Sandstränden von South Beach bis Key Biscayne etablieren sich immer mehr „neue“ Viertel mit spannenden kulturellen, architektonischen und gastronomischen Konzepten und bieten so auch Stammgästen immer wieder Anreize für einen Besuch.
So hat sich etwa die Bevölkerung in Downtown Miami seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt, davon sind fast die Hälfte (circa 46 Prozent) zwischen 25 und 44 Jahren alt. Der junge, multiethnische Mix sorgt für frische Impulse: Zahlreiche Kulturinstitutionen wie zuletzt das Pérez Art Museum, Restaurants, Hotels und Galerien öffnen ihre Pforten und werten ehemals brachliegende Gegenden oder reine Finanzmeilen touristisch auf.

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