Am 19.Mai 2012 feiert der Breidenbacher Hof in Düsseldorf sein 200-jähriges Bestehen. Das Traditionshotel an der Königsallee kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Zahlreiche Besitzerwechsel und vielfältige Umbaumaßnahmen konnten dem Grandhotel nichts anhaben – der „Mythos“ Breidenbacher Hof hat alles überlebt. Mit seiner feierlichen Wiedereröffnung unter der Flagge der Capella Hotel Group im Mai 2008 haben Hoteldirektor Cyrus Heydarian und sein Team etwas Einzigartiges geschaffen: die Synergie aus Tradition und moderner Luxushotellerie, gepaart mit dem herzlich kümmernden Service eines engagierten Teams, das jeden Tag aufs Neue die Herausforderung meistert, ein Luxushotel für das internationale Klientel zu sein – und gleichzeitig das „Wohnzimmer“ der Düsseldorfer.

Capella Bar

Ein „Hotel für die Reichen und Mächtigen“ zu errichten, so lautete die Vision von Wilhelm Breidenbach. Der Betreiber einer Gaststätte in der Düsseldorfer Altstadt ersteigert im Jahre 1806 ein Grundstück in Düsseldorf. Stadtarchitekt Adolph von Vagedes soll seine Vision in die Tat umsetzen. 1812 ist es dann soweit: Der prächtige Breidenbacher Hof wird feierlich eröffnet. Im Laufe der Jahre wird das Hotel zur besten Adresse der Stadt. Könige und Königinnen, Adelige, Politiker und Künstler nächtigen in der Luxusherberge. Zu den berühmten Gästen zählen Clara und Robert Schumann, Zar Alexander II, der Herzog von Preußen, die Prinzen Adalbert, August und Friedrich von Preußen und Herzog Maximilian von Bayern.

200 Jahre später: Seit der Wiedereröffnung im Mai 2008 erstrahlt der Breidenbacher Hof in neuem Glanz – ohne jedoch mit seiner Geschichte zu brechen und mit dem Ziel, Tradition und Moderne zu vereinen. Und siehe da – die Prominenz von heute weiß es zu schätzen. Superstars wie Pink!, Carlos Santana oder die Rocker von AC/DC lieben den Breidenbacher Hof, denn das Hotel bietet Ihnen nicht nur einzigartigen Service, sondern vor allem absolute Privatsphäre und Sicherheit. „Wenn Hollywoodstars oder andere Berühmtheiten in der Stadt sind, wohnen sie in aller Regel bei uns“, schmunzelt Hoteldirektor Cyrus Heydarian, „doch meistens bekommt die Öffentlichkeit das gar nicht mit. Genau das ist der Grund, warum so viele Prominente bei uns wohnen – weil wir sie in Ruhe lassen“.

Brasserie 1806


Doch nicht nur die Stars schwören auf das Traditionshotel an der Kö, sondern auch die Düsseldorfer haben „ihren“ Breidenbacher Hof zurück. „Die größte Herausforderung der Wiedereröffnung war es, das Herz der Düsseldorfer im wahrsten Sinne des Wortes wiederzugewinnen. Sie hatten „ihren“ Breidenbacher Hof im Kopf – das langjährige Traditionshotel mit dem Breidenbacher Eck und dem Grill Royal, ein Treffpunkt oder auch so etwas das „kulinarische Wohnzimmer“ der Stadt“, sagt Hoteldirektor Cyrus Heydarian. Nach der Schließung und dem Abriss des Gebäudes dauerte es immerhin acht Jahre bis zur Neueröffnung. „Rein von der Hardware her ist der Breidenbacher Hof ein komplett neues Grand Hotel geworden, das gesamte Interior-Design ist ein neues. Und zwar eins, das sehr klar und deutlich die Linien und den Zeitgeist eines modernen Grand Hotels in die Neuzeit integriert hat“, erklärt Heydarian weiter. „Wir möchten, dass die Gäste, die das altehrwürdige Luxushotel an der Königsallee seit Jahren kennen, wieder zu uns kommen. Wir sprechen aber auch eine neue und jüngere Zielgruppe an, für die jegliche moderne Ausstattung selbstverständlich ist. Die Umgebung dazu ist einzigartig, privat und luxuriös und gibt dem Gast ein Gefühl der Zugehörigkeit.“

Downstairs Lobby


Das Erfolgsgeheimnis des Hauses sieht Heydarian in seinen Mitarbeitern. „Wir möchten nicht „nur“ ein Luxushotel sein, denn davon gibt es viele. Der Gast soll bei uns einen unvergesslichen Aufenthalt haben und die Philosophie hinter der Marke Capella erleben – nämlich individuellen, sehr persönlichen, herzlich kümmernden und pünktlichen Service. Wichtig ist es uns vor allem, eine Atmosphäre und ein Verhältnis von Vertrauen zu schaffen. Und dabei ist es jeder einzelne Mitarbeiter im Team und sein persönlicher Herzschlag, der diesem Haus seine Seele gibt.“

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