Ein „Muss“ für alle Berlin-Besucher.

In den historischen Hackeschen Höfen, die heute zu einer besonderen Szene und einem der Anziehungspunkte für die Berlin Besucher geworden sind, findet man das Variete „Chamäleon“. Hunderte von Künstlern, ob Sänger, Artisten, Tänzer und Entertainer haben hier auf der Bühne ihre Karriere begonnen. Aber auch bekannte Regisseure wie z.B. Markus Pabst haben in diesem Theater ihre Zeichen gesetzt und erfolgreiche Shows kreiert, die zum Teil auch auf Bühnen in der ganzen Welt ihre Erfolge hatten. Die Künstler kommen immer wieder gerne in dieses Variete zurück, da sie nicht nur untereinander, sondern auch mit der Geschäftsführung und den Technikern, aber auch mit den vielen Stammgästen ein fast „familiäres“ Verhältnis aufgebaut haben. Nach der überaus erfolgreichen Show „Soap“ wo erstmals auf der Welt sieben Badewannen zu sehen waren, in denen die Künstler agierten, heißt das Thema der aktuellen Show „mylife“.

„myLIFE“
Kommunikation – der Austausch von Gedanken und Gefühlen mit anderen Menschen bestimmt unser Leben. Er erfolgt nicht nur sprachlich, sondern auch auf körperlicher Ebene. Körpersprache in einer neuen Dimension erleben die Zuschauer in „myLIFE“. Unterschiedliche Charaktere aus aller Welt erzählen uns mit Akrobatik, Gesang, Tanz und Schauspiel ihre ganz persönliche Geschichte. Die Begegnung mit dem Publikum geschieht unmittelbar. Mit der eigens für diese Show konzipierten Mittelbühne mit Hebe- und Drehelementen ist eine Plattform entstanden, die jedem Künstler für seine Darstellung den entsprechenden Freiraum bietet. In dieser intimen Atmosphäre begegnen sie dem Publikum, steigen zum Trapez empor, schwingen durch den Raum, lassen sich fallen und überschreiten die Grenzen der klassischen Akrobatik. Das Zusammentreffen mit den anderen Künstlern lässt Neues entstehen und führt zur Veränderung und Interaktion.

„myLIFE“ ist nicht am Reißbrett entstanden und die einzelnen Rollen wurden nicht nach einer Vorlage gecastet und besetzt. Ziel war es, faszinierende Persönlichkeiten zu finden, die zu einem Team zusammenwachsen und gemeinsam die einzelnen Szenen dieser Show mitentwickeln. Durch die Begegnung zwischen den Darstellern und einem erfahrenen Kreativ-Team entstand eine Show, so intensiv, überwältigend und unvorhersehbar wie das Leben selbst.

Innerhalb mehrerer Preview-Wochen wurde der kreative Prozess fortgesetzt. Sowohl in der technischen eiterentwicklung als auch im inhaltlichen Zusammenspiel aller Akteure. Durch das Zusammentreffen mit dem Publikum konnten die Künstler ihre eigenen Facetten weiter herausarbeiten und festigen. „myLIFE“ ist so zu einem faszinierendem Spiegel geworden, der die Einzigartigkeit der Charaktere reflektiert und uns einen Blick in die Seele der Künstler gewährt. Sie teilen ihr Leben mit uns und machen es für einen Augenblick zu unserem.

„myLIFE“ erstaunt und berührt, denn das Leben ist unsere Bühne!

Die Darsteller 

anke-van-engelshoven.jpgAnke van Engelshoven
(29) kommt aus Bonn und wurde an der Schule für Darstellende Künste „Die Etage“ in Berlin zur staatlich geprüften Artistin und Bühnenakrobatin ausgebildet. Ihre Auftritte führten sie u.a. nach Indien, China und Israel. Anke stand bereits mit „The 7 fingers“ im CHAMÄLEON auf der Bühne und spielte beim „Cirque du Soleil“ in New York. Sieben Jahre war sie Teil des Duos „nightflight“. Sie schreibt, tanzt die Nächte durch und hört gerne Lali Puna.

Anke: “myLIFE is…
…bewegt, erfüllt und irgendwo zwischen Berlin, Brooklyn und Tel Aviv.“

 

jenny-adler.jpgJenny Adler
(23) kommt aus Bernburg, machte ihre ersten Schritte 1994 bei der „Miniplaybackshow“ und in Kindermusicals. Die Rhythmische Sportgymnastik ist seit 15 Jahren fester Bestandteil ihres Lebens und ihre Kunst, sich auszudrücken. Drei Jahre tourte sie mit den Caesar Twins durch die Welt und wurde mit 22 Jahren „Best female performer“ in Brighton.

Jenny: “myLIFE is…
…die Chance, meine eigene Persönlichkeit zu 100% auf die Bühne zu bringen – kein Spiel, nur die Wahrheit.“

 

michelle-sargent.jpgMichelle Sargent
(35) kommt aus Long Beach, USA und studierte Musik und Gesang am California Institut of the Arts und Aerial Circustraining am San Francisco Circus Center. Sie inszenierte u.a. die Star-Wars-Trilogie als Handpuppen-Musical und glänzte als Papagena in der „Zauberflöte“. Wenn sie nicht gerade javanesische Tänze aufführt, kann sie mit der Zunge ihre Nase berühren und backt ein großartiges Banana Bread.

Michelle: “myLIFE is…
…eine göttliche Komik, ein Geschenk, ein Tanz, ein Atemzug, der Moment.“

 

martin-frenette.jpgMartin Frenette
(23) kommt aus Montreal und wurde an der National Circus School in Montreal ausgebildet. Bereits mit fünf Jahren begann er in Tanz-Shows aufzutreten. Auftritte in England und der Schweiz folgten. Martin kann drei Diskussionen gleichzeitig folgen und steht auch mit 40 Grad Fieber im Regen auf der Bühne. Ohne Schokolade kann er allerdings keinen Tag überleben.

Martin: “myLIFE is…
…ein unbegrenzter Spielplatz voller Überraschungen und Mitspielern.“

 

eike-von-stuckenbrok.jpgEike von Stuckenbrok
(18) kommt aus Teddinghausen und ist Schüler der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik. Er befindet sich im letzten Jahr seiner Ausbildung. Nach zwei Monaten in der Erfolgsproduktion „SOAP – die Show“ blieb er direkt im CHAMÄLEON. Eike skatet am Vormittag, am Nachmittag, abends, nachts und zwischendurch. Er bezeichnet sich selbst als Adrenalinjunkie.

Eike: “myLIFE is…
…JETZT!”

 

tobias-wegner.jpgTobias Wegner
(27) wurde in Miami Beach geboren und an der Hochschule für neue Zirkuskunst in Brüssel ausgebildet. Erste Bühnenerfahrungen machte er im Kinder- und Jugendzirkus. Zu seinen Lieblings-Sportarten zählen u.a. Judo, Turnen, Zehnkampf, Military-Reiten und Extrem-Skifahren. Am liebsten mag er aber Papas Pfannkuchen, von denen er schon mal gut und gerne 20 Stück verdrückt. („liegt an der Sauce…“)

Tobias: “myLIFE is…
…ein einziger Genuss.“

Antoine Carabinier Lépine
(26) begann seine Ausbildung mit 15 Jahren an der „National Circus School“ in seinem Geburtsort Montreal. Der „Cirque Èloize Nomade“, der schwedische Zirkus „Cirkor“ und der „Cirque du Soleil“ waren weitere internationale Stationen. Mit „Salto Natale“ kam er auch nach Deutschland. Antoine liebt es nach einer langen Party-Nacht in Montreal bei Sonnenaufgang „Poutine“ zu essen -eine deftige, kanadische Leckerei.

Antoine: “myLIFE is…
…eine wundervolle Unordnung.“

Der Regisseur – Randy Glynn
wurde in Ottawa, Kanada geboren und fing erst im Alter von 25 Jahren mit dem Spitzentanz an. Zuvor machte er fast alles, was nichts mit dem Tanzen zu tun hatte. So arbeitete er fünf Jahre lang in Yellowknife am nördlichen Polarkreises als Schweißer, Tischler, LKW-Fahrer, Schildermaler, Mechaniker und Maschinist. Zurück in Ottawa begann er 1975 mit dem Tanzen. In Halifax, Neuschottland, schrieb er sich an der „Dalhousie University“ für die Fächer Musik und englische Literatur ein. Zusätzlich studierte er Tanz bei Klaps Richards, einem Absolvent der „Londons Laban Centre of Movement.“ Zusammen mit Sara Shelton als künstlerischer Direktorin entwickelte er die „Dance Co-op Company“. 1977 ging er nach Toronto und schloss sich Danny Grossman an. Er wurde für die nächsten 10 Jahre festes Mitglied der „Grossmann Company“ und die Tourneen brachten ihn von New York City nach Kanada, England, Wales, Israel, Italien, Frankreich, Belgien, Mexiko und Südamerika. 1987 debütierte das „Randy Glynn Dance-Project“ in Toronto am „Premiere Dance Theatre“. Er wurde für einen „Dora Mavor Moore Award“ in Toronto nominiert und gewann 1988 den „Clifford E. Lee Award for Choreography“. Ebenfalls war er verantwortlich für die Choreografie des „Canadian National Freestyle Ski Ballet Team“.
Mit seiner Partnerin Pamela Grundy hat Randy 2 Kinder – Sam und Maggie-Rene.

Die Choreografin Shannon Cooney
machte ihren Abschluss in Tanz 1992 an der York University in Kanada. 1994-2006 arbeitete sie als Tänzerin, Choreografin und Lehrerin für die Company „Dancemakers“ aus Toronto. Sie arbeitete erfolgreich mit vielen renommierten Choreografen, wie Benoit Lachambre, Kim Itoh, Peter Kinn, Marie-Josee Chartier, Peggy Baker und Louise Bedard. Ihr Choreografien, die durch ihre sinnliche und zugleich kraftvolle Ausstrahlung begeistern, sind in Kanada, Europa und den Vereinigten Staaten zu erleben. Sie liebt es, live mit Musikern und anderen Performern zu improvisieren und dabei Neues zu entwickeln. Weitere Erfahrungen sammelte sie aus ihrer Zusammenarbeit mit Peter Boneham (zeitgenössischer Tanz), Dianne Miller (Pilates Methode) und Robert Harris (Schädelsakral Therapie). Shannon unterrichtete unter anderem bei „Labor Gras“ für „Sasha Waltz and Guests“.

Der ausführende Produzent Gregg Parks
begann seine Karriere als Darsteller und bereiste mit verschiedenen Produktionen den ganzen Globus. Er war schon immer davon fasziniert, hinter die Kulissen zu schauen und wechselte allmählich von der Performance- auf die Produktionsseite. Er arbeitete für verschiedene Produktionsfirmen und seine Bandbreite an Tätigkeiten reichte vom Bühnenbild bis zum Bühnenmanagement sowie von der Künstlerischen Leitung bis hin zur Geschäftsführung. Nach einiger Zeit schloss sich Gregg einer Produktionsfirma an, die sich auf die Entwicklung innovativer multimedialer Showkonzepte – basierend auf Videoprojektionen – spezialisiert hatte. Ganz ließ ihn die Bühne jedoch nicht los und er tourte mit verschiedenen Shows und Companies weltweit. Seit 2005 verbindet ihn nicht nur eine geschäftliche Freundschaft mit dem CHAMÄLEON. Als langjähriger Produktionsleiter der „7 Fingers – Les 7 doigts de la main“ brachte er die Shows „LOFT“ und „TRACES“ nach Berlin. Mittlerweile ist Gregg Parks als ausführender Produzent für die Produktionsfirma Circle of Eleven tätig. Seinem Know-How und seinem enormen Einsatz sind Shows wie „SOAP“ und „myLIFE“ zu verdanken.

Die Produktionsfirma – Circle of Elevencircle_eleven.jpg

Seine langjährige Erfahrung im Varietébereich und die großen Erfolge mit modernen, inszenierten Shows gaben Volker Brümmer das Know-how und den Mut zur Gründung einer eigenen Produktionsfirma. Mit Circle of Eleven wechselte er vom Direktorenposten des CHAMÄLEON auf die Produzentenseite.

Anders als im klassischen Varieté-Programm werden die Darbietungen der einzelnen Artisten nicht isoliert voneinander gezeigt, sondern in einen inhaltlichen Zusammenhang gebracht, der alle Darbietungen in einer Handlung verknüpft, wie man es etwa vom Theater oder Musical kennt. Statt als Aneinanderreihung von Einzelleistungen erlebt man die Show als große, gemeinschaftliche Aufführung, die vom Kostüm bis zur Musik, von der Handlung bis zu den Charakteren in ein übergreifendes Konzept integriert ist. Zusätzlich werden weitere Genres wie Musik, Schauspiel und Tanz einbezogen und verleihen der Show weitere Dimensionen. Darüber hinaus werden die Akteure auch am Entwicklungsprozess der Show beteiligt und bringen neben ihrem artistischen Können ihre individuelle Kreativität und Phantasie ein. So werden sie auch inhaltlich zu Gestaltern der Gesamtshow und erhalten dabei ihre künstlerische Individualität.

Die erste Produktion von Circle of Eleven war „SOAP – die Show“, die mit über 400 Vorstellungen zur erfolgreichsten Show des CHAMÄLEON Theaters wurde. Nachdem das „Badewannen-Spektakel“ Berlin verlassen hat, dürfen sich gerade das Münchener und das Bremer Publikum auf die Neu-Inszenierung dieser herausragenden Show freuen.

Die Show „myLIFE“ ist das zweite Projekt von Circle of Eleven. Mit dem Kanadier Gregg Parks konnte ein weiterer kreativer Kopf gefunden werden, der bereits für „SOAP – die Show“ als Co-Produzent verantwortlich zeichnete. Jetzt bringt er als ausführender Produzent sowohl sein künstlerisches Potential als auch seine langjährigen Erfahrungen im Entertainment-Bereich ein, die er unter anderem beim Cirque du Soleil und „The 7 fingers“ sammeln konnte.

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