mortlma0.jpgDie Vorsitzende des Tourismusausschusses, Marlene Mortler, sieht die deutsche Tourismusbranche durch die Politik der Regierungskoalition gestärkt: „Mit einem auf 28 Millionen Euro aufgestockten Etat werden wir der wachsenden Bedeutung der Branche als Wirtschaftsmotor gerecht“, unterstrich die CSU-Politikerin anlässlich der Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag. Neben den direkten Zahlungen profitiere die Tourismuswirtschaft wie kaum eine andere Branche von Ausgaben anderer Ressorts. „Die indirekte Förderung fängt bei der Infrastruktur an und reicht bis hin zu Jugendaustauschprogrammen“, erklärte Mortler.

Das Gros der direkten Tourismusförderung entfällt mit gut 26,3 Millionen Euro auf die unter anderem für Auslandswerbung zuständige Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). „Mit einem um eine halbe Million Euro erhöhten Budget wird die mittelständisch geprägte Tourismuswirtschaft, wie im Koalitionsvertrag zugesagt, international besser positioniert“, versprach Mortler. Der Wettbewerb rund um den Globus verschärfte sich seit Jahren. „Wenn wir hier als Reiseland Deutschland punkten wollen, sind wir mehr denn je auf professionelles internationales Marketing angewiesen“, urteilte die Tourismuspolitikerin. Die Arbeit der Deutschen Zentrale für Tourismus gewinne damit zunehmend an Bedeutung. Dem trage der Haushalt Rechnung.

Doch das beste Marketing allein reicht Mortler zufolge nicht: „Wir müssen Trends rechtzeitig ausmachen und Qualität bieten“. Der Haushaltsplan habe daher neben der Fort- und Weiterbildung der Fach- und Führungskräfte zentrale Zukunftsthemen im Blick. So zählten umweltverträgliche Reiseformen wie wandern, aber auch barrierefreier Tourismus, Kulturtourismus sowie Kinder- und Jugendreisen 2009 zu den Schwerpunktthemen. „In diesen Bereichen steckt noch Wachstumspotenzial, das wir ausschöpfen wollen“, erklärte Mortler.

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