DRV fordert: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht muss dringend verlängert werden, sonst wären alle Hilfen umsonst
Die aktuelle Aussetzung der Insolvenzantragspflicht gilt nur noch bis Ende dieses Monats. Der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig, hierzu:
„Die Zeit läuft ab und die Politik muss dringend handeln. Wir brauchen jetzt die Entscheidung der Bundesregierung, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht über den April hinaus zu verlängern.

Norbert Fiebig

Viele Unternehmen der Reisewirtschaft warten noch auf die Auszahlung der Hilfsleistungen. Wenn die Politik jetzt nicht endlich eine Entscheidung fällt und die Insolvenzantragspflicht nicht weiter ausgesetzt bleibt, wären bisherige Hilfen vielfach umsonst gewesen. Das kann nicht Sinn und Zweck des politischen Handelns sein!

Die Unternehmen der Reisewirtschaft haben nach wie vor keine wirkliche Öffnungsperspektive, obwohl seit Monaten Konzepte für eine verantwortungsvolle Öffnung auf dem Tisch liegen. Es zeigt sich deutlich, dass es noch dauern wird, bis das Geschäft mit der Reise wieder richtig anlaufen wird, auch wenn die Menschen in den Startlöchern stehen und gerne wieder in den Urlaub und auf Geschäftsreise gehen möchten.“

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