Surfen in Berlin? Klingt utopisch, ist es aber nicht. Im Frühjahr 2019 eröffnet Berlins erste Indoor-Surfwelle und lockt Berliner und Touristen nach Lichtenberg. Hinter diesem Vorhaben steckt ein siebenköpfiges Team, welches sich zusammengetan hat, um auf dem ehemaligen Gelände der Berliner Wasserbetriebe in der Landsberger Allee 270 ein echtes Surfparadies zu bauen. Die Jungunternehmer, alle zwischen 25 und 35 Jahren alt, setzen dafür zu einem Großteil Eigenkapital, aber auch Bankenfinanzierung und staatliche Fördergelder ein. Mit der citywave® Wellentechnologie bietet das Wellenwerk eine echte Alternative zu den Meeresküsten dieser Welt – und das nur sieben Minuten mit dem Auto vom Alexanderplatz entfernt.
Ähnliche Projekte in der Schweiz und in München zeigen bereits, wie gut das Angebot von der Bevölkerung angenommen wird. Neben dem eigentlichen Surfen werden den Besuchern des Berliner Wellenwerks jedoch noch mehr gute Gründe zum Wiederkommen serviert. Dafür sorgt Robert Havemann, selbst einer der Geschäftsführer des Wellenwerks und Mitinhaber des „Szene-Restaurants 2016“ RosaLisbert sowie der „Mixology Bar des Jahres 2019“ Velvet. Entstehen wird neben einem sommerlichen Biergarten mit Spielplatz auch die Wiedereröffnung des prämierten RosaLisberts und die Neueröffnung einer Cocktail Bar mit gesunden Snacks und Bar Food.

So wird das Wellenwerk in Berlin aussehen


Das Wellenwerk ist voll und ganz auf den Komfort seiner Besucher ausgerichtet. Die
Wellenmaschine des Wellenwerks wird sich für alle Arten von Surfbrettern eignen. Auch mit Bodyboards darf man ins Wasser. Eigene Bretter dürfen mitgebracht werden, sind aber kein Muss. Die Surfstunde, kommt samt Surfboard und Lehrer. Menschen nahezu aller Altersklassen und Kenntnisstufen, selbst Personen mit körperlichen Einschränkungen, können die Anlage nutzen. Eine optionale Haltestange ermöglicht Besuchern ohne Vorkenntnisse Erfolgserlebnisse ab dem ersten Versuch, dies schließt im Vergleich zum Surfen in der freien Natur das hohe Risiko von Frustration sowie Verletzungen nahezu aus. Auch für professionelle Surfer ist die citywave® als Trainingswelle geeignet. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Japan, wo Surfen das erste Mal als Disziplin gelistet ist, werden im Wellenwerk auch Wettbewerbe auf lokaler, nationaler sowie internationaler Ebene stattfinden.

Auch in Berlin möglich die Citywave im Wellenwerk


In der 1000 Quadratmeter großen Halle entsteht ein zehn Meter breites und 18 Meter langes Becken mit einer sogenannten „Deepwater Wave“. Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist wesentlicher Bestandteil des Wellenwerk Konzepts. Die gesamte Anlage wird mit Ökostrom betrieben, der das Wasser über eine verstellbare Rampe schießt, wodurch eine bis zu 1,6 Meter hohe Welle entstehen kann.

Der Surfbereich im Wellenwerk


Durch ein innovatives Wärmerückgewinnungssystem geht keine Energie verloren , sondern wird für die Erwärmung der gesamten Halle und des Brauchwassers genutzt. Neben der citywave® als Hauptattraktion, dem breitgefächerten gastronomischen Angebot, einem SurfShop mit nachhaltig produzierten Waren aus recyceltem Plastik und einer Surfbrett-Werkstatt, wird auch die Vintage Motorrad Manufaktur „Malamadre-Motorcycles“ aus Bali auf dem Gelände ihre Pforten öffnen.

So sieht das Wellenwerk von außen aus (Foto 4:Wellenwerk)

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