Der a&o-Ton: Stichwort „Influencer Hype” Europas größte Hostelkette hat bereits entschieden: Kein Geld mehr für Influencer Marketing! Online Marketing-Chef Thomas Hertkorn über Werbung auf Instagram & Co. Die Diskussion um die Zukunft von Instagram- und Youtube-Stars schlägt aktuell hohe Wellen und manch einer betrachtet die Ära der hochbezahlten Influencer bereits als beendet. Sind sie vielleicht selbst schuld ?
Eine – nach eigener Aussage die weltweit größte – Studie der Werbeagentur Jung von Matt jedenfalls kommt zu diesem Ergebnis: Der

Thomas Hertkom

Boom ist vorbei! Thomas Hertkorn, Online Marketing-Chef bei a&o, stimmt zu und erklärt warum: „Sehr wenig redaktionelle Kontrolle“, „kaum messbarer direkter Impact“ und dazu „unverhältnismäßig hohe Kosten“ – das waren für ihn die Gründe, a&o´s Engagement in Sachen Influencer Marketing bereits im Frühherbst dieses Jahres einzustellen: „Unsere Maxime lautet schließlich ‘best value for money‘ – wir wollen keine Kostentreiber, sondern bezahlbaren Mehrwert für unsere Gäste.“

Selbst schuld ?
Kommentar von Joachim Fischer
Ein ähnliches Ergebnis ergab auch eine kurze Telefonumfrage der Redaktion von Tourism-Insider: Nach dem Hype bei dem alle Marketingleute weltweit mitgemacht haben, kommt jetzt immer mehr die Ernüchterung: Influencer Marketing ist zu teuer, die Ergebnisse und Zielgruppen passen meist nicht, aber einige der internationalen Marketingleute sagen auch ” die Influencer sind durch ihr Auftreten und Benehmen oft selbst schuld. Zu oft kommen jugendliche Influencer und verlangen nicht nur freie Hotelzimmer und exclusive Verpflegung, sondern auch noch Geld. Schaut man sich dann die “Follower” an so findet man vieleicht 2-3 Prozent, die sich ein derartiges Hotel eventuell leisten könnten oder wollen.

Für junge Mode, Musik und Entertainment mag das Influencer Marketing ja hilfreich sein , aber für Hotel – und Touristikthemen nicht.
Was meinen Sie ? (mail:j.fischer@tourism-insider.com)

Hinterlassen Sie einen Kommentar.