Wintersport ist bei der jungen Generation Europas nicht sonderlich angesagt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Atout France, für die rund 6.000 Millennials aus 13 Ländern befragt worden sind. Von diesen haben sich nur sechs Prozent im Winter und neun Prozent im Sommer für einen Urlaub in den Bergen entschieden. Deutlich häufiger zieht es die junge Zielgruppe im Winter dagegen in die Städte.
Und während Gäste aus außereuropäischen Quellmärkten mehrere Etappen für ihren Aufenthalt in den Bergen einplanen, bleiben 60 Prozent der Europäer nur in einer Region.

Münchner Rathaus


Ein weiterer Unterschied: Junge Europäer reisen meist in der Hochsaison, während die junge Zielgruppe anderer Kontinente vor allem in der Nebensaison in die Berge kommt. Auch das Buchungsverhalten unterscheidet sich: Europäische Millennials buchen meist im Internet direkt beim Leistungsträger, Gäste aus außereuropäischen Quellmärkten bevorzugen OTAs. Gemeinsam ist über alle Ländergrenzen hinweg, dass viel Wert auf die Qualität der Unterkunft gelegt wird. „Die Zeit, in der junge Menschen mit Zelt und Rucksack unterwegs sind, ist mehr oder weniger vorbei”, fasst Anna Coutière, stellvertretende Direktorin der Befragung, zusammen.

Die oberbayerischen Berge Teisendorf


Foto Elke Backert

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