airberlin stellt Insolvenzantrag | Der Bund hilft | airberlin fliegt planmäßig weiter
Berlin, 15. August 2017 – airberlin hat heute beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, um die bereits eingeleitete Restrukturierung fortzuführen.
Die Bundesregierung, die Lufthansa und weitere Partner unterstützen die airberlin bei ihren Restrukturierungsbemühungen. Die Bundesregierung unterstützt airberlin mit einem Brückenkredit von 150 Mio Euro, um den Flugbetrieb auch langfristig aufrecht zu erhalten.
Das bedeutet:
•Alle Flüge der airberlin und NIKI finden weiterhin statt
•Die Flugpläne bleiben gültig
•Gebuchte Tickets behalten ihre Gültigkeit
•Alle Flüge sind weiterhin buchbar

Die Verhandlungen mit Lufthansa und weiteren Partnern zum Erwerb von Betriebsteilen der airberlin sind weit fortgeschritten und verlaufen erfolgsversprechend. Diese Verhandlungen können zeitnah finalisiert werden.

Thomas Winkelmann, CEO airberlin: „Wir arbeiten unermüdlich daran, in dieser Situation das Beste für das Unternehmen, für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter zu erreichen.“

Hintergrund des heute erfolgten Schrittes ist die Mitteilung der Etihad, dass sie nicht mehr beabsichtigt, airberlin finanziell zu unterstützen.

Die Bundesregierung hat heute 150 Mio Euro zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebes bereitgestellt. Damit wird den derzeitigen Passagieren und den rund 7.200 Mitarbeitern vorerst geholfen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Wir benutzen Cookies, um unseren Lesern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Zudem werden Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.